Auf zwei frisch veröffentlichten, farbenfrohen Porträts zeigen sich König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) in bester Laune. Die Aufnahmen wurden am 1. November von dem bekannten Getty-Royalfotografen Chris Jackson in Antigua und Barbuda gemacht – der finalen Station ihrer gemeinsamen Karibikreise. Sogar im Styling spiegelt sich der Königliche Besuch wider: Charles wählte laut dem Magazin Hello! ein Einstecktuch aus traditionellem Madrasstoff, eine feine Hommage an den zeitgleich stattfindenden Unabhängigkeitstag des Inselstaates. Seine Krawatte hat ebenfalls eine besondere Geschichte. Sie war ein Geschenk der Witwe des verstorbenen Entertainers Barry Humphries (†89) und stammt aus dessen Sammlung. Camilla zeigt sich unterdessen in einem türkisfarbenen Chiffonkleid von Anna Valentine, zu sehen auf Fotos, die Hello! vorliegen. Dazu kombiniert die Königin Türkis-Diamant-Ohrringe aus der Privatsammlung der verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96) Ein buntes Perlenarmband, das ein lokaler Händler auf Antigua anfertigte, rundet ihr Outfit ab. Mit Blick auf die bevorstehenden Gedenkveranstaltungen zum Remembrance Day tragen beide außerdem Mohnblumenanstecker.
Mit der Veröffentlichung der Bilder ging der sechstägige Aufenthalt von Charles und Camilla in Antigua und Barbuda offiziell zu Ende. Am Mittwoch verabschiedete sich das Monarchenpaar im Rahmen einer feierlichen, aber schlichten Zeremonie, bevor es an Bord der Regierungsmaschine Voyager die Heimreise antrat. Zum Abschied spielte die Royal Police Force Band die Nationalhymnen beider Staaten. Zudem nutzte der König die Gelegenheit, um eine Ehrengarde abzuschreiten. Danach ging er mit seiner Frau die Treppe zum Flieger hinauf, wo beide noch einmal winkten. Zu den Porträts wurde in den sozialen Medien eine Botschaft veröffentlicht: "Eine gemeinsame Reise wird nicht an den zurückgelegten Meilen gemessen, sondern an den Momenten, die uns in Erinnerung bleiben. Vielen Dank an alle, die die Karibikreise Ihrer Majestäten unterstützt und verfolgt haben." Seine Zeit in der Region nutzte Charles auch für Termine ohne Camilla: Er reiste allein auf die Bahamas und stattete Guyana einen Staatsbesuch ab. Am Dienstagabend lud er nach der Eröffnung des Treffens der Commonwealth-Regierungschefs zudem internationale Führungspersönlichkeiten zu einem Dinner ein.
Trotz der fröhlichen Stimmung auf den Fotos lief die Reise nicht vollkommen reibungslos ab. Als Charles und Camilla die jährliche Unabhängigkeitsparade in Antigua und Barbuda besuchten, wurden sie von einem heftigen Wolkenbruch überrascht und binnen Sekunden komplett durchnässt. Während der König die Stellung hielt, flüchtete Camilla schnell ins Trockene – und konnte sich dabei ein amüsiertes Kichern nicht verkneifen. Charles hingegen streckte die Arme in die Höhe und rief mehrfach: "Wo ist der Regenschirm?" Später nahm auch er die Situation mit Humor und witzelte über seine nasse Kleidung: "Auf meiner Hose wächst Brunnenkresse." Neben solchen heiteren Momenten spielten auf der Reise aber auch politische Fragen eine Rolle. Antiguas Premierminister Gaston Browne machte erneut deutlich, dass er sein Land persönlich gern in eine Republik umwandeln würde. Damit wäre Charles nicht länger Staatsoberhaupt des Inselstaates. Seine Worte fielen, kurz nachdem der König gemeinsam mit dem britischen Premierminister Andy Burnham einen Commonwealth-Gottesdienst besucht hatte.























