Jade Thirlwall leidet am seltenen "No-Burp"-Syndrom
Jade Thirlwall (33) hat jetzt ein ungewöhnliches gesundheitliches Problem öffentlich gemacht: Die Sängerin leidet am sogenannten "No-Burp"-Syndrom, das medizinisch als retrograde krikopharyngeale Dysfunktion, kurz R-CPD, bezeichnet wird. Auf die Erkrankung stieß sie durch ein TikTok-Video der Aktivistin Gemma Renwick, die über das Syndrom aufklärt. Bei Betroffenen entspannt sich ein bestimmter Muskel im Rachen nicht ausreichend, sodass sie körperlich nicht aufstoßen können. Luft und Gas können sich dadurch stauen und unter anderem starke Blähungen sowie Druck oder Schmerzen in Brust und Bauch auslösen. Genau diese Beschwerden kamen Jade offenbar nur allzu bekannt vor: "Oh mein Gott, ich fühle mich endlich so gesehen und verstanden", kommentierte sie das Video.
Dabei nahm Jade ihre fehlende Fähigkeit zum Aufstoßen zuvor eher mit Humor. Bereits 2023 scherzte sie in einem TikTok-Beitrag: "Ich habe in meinem Leben noch nie aufgestoßen, aber ich bin trotzdem umwerfend." Mittlerweile weiß die Musikerin jedoch, dass hinter der vermeintlichen Kuriosität eine Erkrankung steckt, die ihren Alltag erheblich beeinflussen kann. "Es war immer ein lustiger Fakt, dass ich nicht aufstoßen kann, aber es hat mir mein ganzes Leben lang Probleme bereitet, und ich habe es satt, dass Leute mein Gewicht und meinen Körper auf der Bühne kommentieren, wenn ich einfach extrem aufgebläht bin", schrieb sie laut Mirror. Eine mögliche Behandlung gibt es durchaus: Dabei wird Botox in den betroffenen Rachenmuskel gespritzt, damit dieser sich entspannt und eingeschlossene Luft entweichen kann. Jade ist allerdings skeptisch, weil sie befürchtet, dass die Behandlung ihre Stimme beeinträchtigen könnte.
Kommentare zu ihrem Körper beschäftigen Jade ohnehin schon lange. Im vergangenen Jahr berichtete die Little Mix-Sängerin gegenüber The Guardian, dass sie selbst in einer Phase, in der sie sich so gesund wie nie zuvor gefühlt habe, regelmäßig mit Kommentaren über ihren Körper konfrontiert worden sei. Aufgrund körperlicher Veränderungen hätten einige Menschen sogar über eine mögliche Schwangerschaft spekuliert. Solche Äußerungen treffen bei der Sängerin auf eine belastende Vorgeschichte: Nach dem Tod ihres Großvaters entwickelte sie als junge Teenagerin eine schwere Essstörung. Ihre aktuellen Beschwerden kann sie nun offenbar besser einordnen und bringt sie mit R-CPD in Verbindung. Ob sie sich trotz ihrer Sorge um ihre Stimme für die Botox-Behandlung entscheidet, ließ Jade offen.























