Wenige Tage nach Prinzessin Astrid stirbt auch ihre Hündin
In Norwegen ist die Trauer um Prinzessin Astrid (†94) noch frisch – nun folgt der nächste traurige Abschied. Wilma, die zwölfjährige Chihuahua-Mischlingshündin der Royal, ist nur wenige Tage nach ihrem Frauchen gestorben. Das norwegische Königshaus bestätigte den Tod des Tieres auf Anfrage des Senders NRK. Prinzessin Astrid war am 11. September verstorben. Wilma, die bereits seit längerer Zeit krank gewesen war, war bis zum Ende liebevoll umsorgt worden und hatte auch ihre letzten Stunden in vertrauter Nähe verbracht. Zum Abschied teilte der Palast gegenüber NRK mit: "Einige Tage nach Prinzessin Astrids Tod schlief auch Wilma friedlich ein, dort liegend, wo sie sich am wohlsten fühlte – auf einem liebevollen Schoß." Damit verlor Norwegen kurz nach der Prinzessin auch deren langjährige tierische Begleiterin, die über viele Jahre fest zu Astrids Leben gehört hatte.
Nach dem Tod der Prinzessin hatte die Familie Wilma sofort bei sich aufgenommen. Zuvor hatten sich mehrere Hundefreunde beim Vermittlungszentrum Solplassen gemeldet und sich nach dem Schicksal des Tieres erkundigt. Die Organisation gab daraufhin auf Facebook Entwarnung: Von der Familie und vom Palast habe man die Auskunft erhalten, dass die Hündin liebevoll in Obhut genommen worden sei. Viele Jahre lang war Wilma an Astrids Seite gewesen und hatte sie nicht nur im privaten Alltag begleitet. Auch bei offiziellen Terminen, Staatsbesuchen, Konzerten und Ausstellungen war die kleine Hündin immer wieder dabei. Häufig nahm sie dabei ihren vertrauten Platz auf dem Schoß der Prinzessin ein und erlebte die Veranstaltungen aus unmittelbarer Nähe mit.
Ihren Weg zur Prinzessin fand Wilma über Solplassen, ein Vermittlungs- und Erholungsheim für heimatlose Hunde. Ihre frühere Halterin, eine ältere, an Krebs erkrankte Frau, hatte sich schweren Herzens von dem Tier trennen müssen. Astrid wiederum hatte zuvor ihren damaligen Hund verloren und das Leben ohne vierbeinige Gesellschaft als einsam empfunden. Mit Wilma zog schließlich wieder eine enge tierische Gefährtin bei ihr ein. Wie eng die Bindung war, machte Astrid in ihrem letzten Interview mit NRK deutlich. "Es ist so schön, sie auf dem Schoß zu haben, und dass sie so gemeinsam mit mir schöne Dinge erleben kann", erzählte die Royal damals über ihre treue Gefährtin und fügte hinzu: "Wilma bedeutet mir alles."






















