Falsche Vorwürfe gegen Jay-Z: Frau bittet um Verzeihung
Die anonyme Frau, die Jay-Z (56) 2024 einen sexuellen Übergriff vorgeworfen hatte, zieht ihre Anschuldigungen nun vollständig zurück. In einem neuen Gerichtsdokument, das TMZ vorliegt, erklärt sie, dem Rapper nie begegnet zu sein. Weder habe er sie vergewaltigt noch sich ihr gegenüber auf irgendeine andere Weise sexuell übergriffig verhalten. Ihre Vorwürfe gegen den Musiker seien schlichtweg falsch gewesen. Gleichzeitig hält die Frau daran fest, tatsächlich Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden zu sein. Laut ihrem neuen Anwalt James Blair Newman Jr. habe sie Jay-Z dabei jedoch irrtümlich als Täter identifiziert. In dem Dokument stellt sie außerdem ausdrücklich klar, dass sie ihre Aussagen aus freien Stücken zurücknimmt. Weder von dem 56-Jährigen selbst noch von einer in seinem Namen handelnden Person habe sie dafür Geld erhalten.
"Keine meiner Behauptungen gegen Herrn Carter entspricht der Wahrheit", heißt es in ihrer Erklärung. Darin führt sie weiter aus: "Ich verstehe, dass meine falschen Anschuldigungen Herrn Carter immensen Schmerz, großes Leid und einen Schaden zugefügt haben, der nie vollständig wiedergutgemacht werden kann." Ihr neuer Anwalt erklärte gegenüber TMZ: "Herr Carter hat sie nicht vergewaltigt, sexuell angegriffen, sich ihr gegenüber unangemessen verhalten und sie hat ihn nie getroffen. Sie entschuldigt sich aufrichtig und bedingungslos bei Herrn Carter und seiner Familie." Auslöser für die damaligen Vorwürfe soll den Angaben zufolge eine Facebook-Werbung gewesen sein, die sich an mögliche Betroffene von Sean "Diddy" Combs (56) richtete. Die Frau habe die Anzeige im Herbst 2024 gesehen, woraufhin Erinnerungen an eine Vergewaltigung im Alter von 13 Jahren ausgelöst worden seien. Über die Werbung sei sie zunächst zur AVA Law Group und später zum texanischen Anwalt Tony Buzbee gelangt, der im Dezember 2024 die Klage einreichte. Ihr damaliges Anwaltsteam habe sie zuvor über psychische Erkrankungen informiert.
In der ursprünglichen Klage hatte die Frau behauptet, Jay-Z und Diddy hätten sie im Jahr 2000 auf einer Afterparty der MTV Video Music Awards in New York vergewaltigt. Ein weiterer, nicht namentlich genannter Prominenter habe dabei zugesehen. Der Rapper wies die Vorwürfe von Anfang an entschieden zurück, Anfang 2025 wurde die Klage bereits freiwillig zurückgezogen. Neu ist nun die ausdrückliche Erklärung der Frau, Jay-Z niemals getroffen und ihn fälschlicherweise beschuldigt zu haben. Der dreifache Vater hatte später öffentlich geschildert, wie sehr ihn der Fall emotional belastet habe. Besonders schwer sei für ihn das Gespräch mit seiner Ehefrau Beyoncé (45) über die Vorwürfe gewesen. Ihre Aussage nimmt die Frau nun ausschließlich in Bezug auf Jay-Z zurück. Daran, selbst einen sexuellen Übergriff erlebt zu haben, hält sie weiterhin fest.























