Fremder Mann: Antonias heftige "Surviving Amazonas"-Strafe
Eine Nacht im abgelegenen Dschungel – und das auch noch in Begleitung eines bewaffneten Fremden: Was klingt wie das Drehbuch eines Thrillers, hat Antonia Hemmer (26) bei "Surviving Amazonas" tatsächlich durchlebt. Jetzt sprach sie in einem ausführlichen Instagram-Statement darüber. Der Grund: Nachdem sich der Realitystar während einer mehrstündigen Ayahuasca-Zeremonie zurückgezogen hatte, habe man sie vor die Entscheidung gestellt: Entweder die Show sofort verlassen oder allein im Amazonas übernachten. Antonia entschied sich für die Nacht im Wald – und wurde nach eigenen Angaben rund zweieinhalb Kilometer von den übrigen Teilnehmern entfernt untergebracht. Begleitet wurde sie lediglich von einem Mann aus dem Dorf, den sie nicht kannte und der ein Maschinengewehr bei sich trug. Auch für Mitkandidat Joey Kelly (53) ging diese Strafe zu weit. Der Musiker machte sich nachts heimlich zu ihr auf den Weg und blieb schließlich bei ihr. "Es geht hier zu weit. Also, wenn du meine Tochter wärst, niemals würde ich das zulassen, dass du irgendwie alleine irgendwo im Wald schläfst mit irgendeinem fremden Mann", gab die Influencerin seine Worte in ihrem Video wieder.
Die Situation mit dem bewaffneten Fremden empfand Antonia als unheimlich. Zwar habe der Mann ihr nichts getan, dennoch habe sie sich an dem abgelegenen Ort schutzlos gefühlt. Umso erleichterter sei sie gewesen, als Joey plötzlich bei ihr auftauchte. Wie es überhaupt zu der Situation kommen konnte, erklärte sie ebenfalls. Für Antonia sei es die erste Erfahrung mit Ayahuasca gewesen, weshalb sie zunächst neugierig und offen an das Ritual herangegangen sei. Die Wirkung habe sich dann jedoch völlig anders entwickelt als erwartet. Die anderen Kandidaten, die rund 40 bis 50 anwesenden Menschen und auch das filmende Kamerateam hätten sie zunehmend getriggert. Da während der Zeremonie getanzt, gesungen und herumgelaufen worden sei, habe sie angenommen, dass sie sich kurz hinlegen dürfe. Dass das Verlassen der Zeremonie einen schweren Regelverstoß darstelle, habe ihr zuvor niemand gesagt. Auch im Nachhinein sei ihr dies nicht erklärt worden.
Besonders getroffen habe Antonia die Strafe, weil sie keineswegs bewusst Regeln habe brechen wollen, sondern lediglich auf ihr eigenes Gefühl habe hören und zur Ruhe kommen wollen. Sie habe sich missverstanden und ohne ein klärendes Gespräch weggeschickt gefühlt. Die Dreharbeiten im brasilianischen Amazonasgebiet beschäftigen sie bis heute: Erst kürzlich hatte Antonia offengelegt, dass sie das Erlebnis als Trauma empfindet und seitdem mit mentalen Problemen zu kämpfen hat. Von "Surviving Amazonas" habe sie deshalb nur die ersten beiden Folgen gesehen. Weitere Episoden wolle sie aus Selbstschutz nicht anschauen, da die Bilder zu viele belastende Erinnerungen hervorriefen. Ursprünglich war sie lediglich als Ersatzkandidatin eingeplant und erfuhr erst fünf oder sechs Tage vor dem Abflug von ihrer Teilnahme. Von der Pflanzenmedizin rät sie inzwischen ausdrücklich ab: "Nehmt Ayahuasca niemals. Also, wenn euch das irgendjemand andrehen will, macht das einfach nicht. Ich habe bis heute irgendwie damit zu kämpfen und habe es nicht vertragen", betonte sie auf Instagram.


























