

Diabetes: Hoda Kotb sorgt sich jeden Tag um Tochter Hope
Hoda Kotb kommt wegen der Diabeteserkrankung ihrer Tochter Hope selbst nachts kaum aus dem Sorgenmodus heraus. Gegenüber USA Today sprach die Moderatorin nun offen darüber, wie sehr sie die Blutzuckerwerte der Siebenjährigen beschäftigen. Selbst nachts im Bett behält sie die Blutzuckerwerte ihres Kindes über ihr Handy im Blick – und greift direkt nach dem Aufwachen erneut danach. "Ich mache mir Sorgen um meine jüngste Tochter, die Diabetes hat. Ich bin beunruhigt", erklärte Hoda. Sobald sie zu Bett gehe, behalte sie ihr Handy im Blick und verfolge darüber die ganze Nacht, wie sich Hopes Werte verändern. Auch am Morgen gelte ihr erster Blick erneut den aktuellen Messdaten. "Das ist einfach ständig so. So ist es eben", fasste die 62-Jährige die Belastung zusammen. Bei Hope wurde bereits 2023 Typ-1-Diabetes festgestellt. Drei Jahre nach der Diagnose gehört diese Dauerbeobachtung fest zum Familienalltag, wie sie nun gegenüber USA Today schilderte.
Um mit dieser Anspannung umzugehen, hat die Journalistin eine Methode für sich gefunden: Atemübungen. Die bewussten Atemzüge sollen ihr dabei helfen, die Sorgen und Belastungen loszulassen, die sie innerlich mit sich herumträgt. Danach möchte sie wieder mit neuer Energie für Hope und ihre neunjährige Tochter Haley da sein. "Und dann kehre ich mit vollem Tank zu Hope und Haley zurück, los geht's", schilderte sie gegenüber USA Today. Hoda ist überzeugt, dass sie mit solchen Belastungen keineswegs allein dasteht. Viele Menschen kümmerten sich um einen Angehörigen, der besonders viel Unterstützung benötige, oder müssten selbst schwierige Lebensphasen bewältigen. Deshalb erklärte die Moderatorin weiter: "Wir alle kümmern uns um jemanden, der vieles braucht, oder wir machen Dinge im Leben durch, und ich finde einfach: Geh auf die Knie und dann erklimme den Berg!" Trost findet sie außerdem in dem Gedanken, dass sie selbst und viele andere Menschen sich stetig weiterentwickeln. Ihr Fazit lautet: "Wir sind an den gebrochenen Stellen miteinander verbunden."
Öffentlich gemacht hatte Hoda die Diagnose ihrer Tochter erst im vergangenen Jahr. Hopes gesundheitliche Situation beeinflusste auch ihre Entscheidung, die Sendung "Today" nach 17 Jahren zu verlassen. Im Gespräch mit ihren früheren Co-Moderatoren Craig Melvin und Savannah Guthrie (54) beschrieb sie damals, wie viel Aufmerksamkeit die Erkrankung erfordert: "Man schaut ständig hin, überwacht ständig, kontrolliert ständig. Genau das habe ich die ganze Zeit gemacht, als ich bei 'Today' war. Man ist abgelenkt." Zwar gehe es Hope während des größten Teils des Tages gut, dennoch müsse ihre Mutter bestimmte Phasen genau im Auge behalten. Die Moderatorin rechnete vor: jeweils fünf Minuten beim Frühstück, beim Mittag- und beim Abendessen, dazu gelegentliche nächtliche Kontrollen – zusammen rund eine halbe Stunde. Diese einzelnen Zeitfenster verteilen sich jedoch über den gesamten Tag und unterbrechen auch die Nachtruhe.




















