Tanning-Fail? Aaron Sorkin bei Premiere auffällig gebräunt
Tanning-Fail? Aaron Sorkin bei Premiere auffällig gebräuntGetty ImagesZur Bildergalerie

Tanning-Fail? Aaron Sorkin bei Premiere auffällig gebräunt

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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Bei der Gala-Premiere seines neuen Films "The Social Reckoning" in London zog Aaron Sorkin (65) am Dienstag nicht nur wegen seines Werks die Blicke auf sich. Der Regisseur und Drehbuchautor erschien mit einer auffällig dunklen Gesichtsfarbe auf dem roten Teppich. Seine Haut wirkte auf den Aufnahmen entweder außergewöhnlich stark gebräunt oder sogar sonnenverbrannt. Der auffällige Farbton stach auf den Bildern des Abends deutlich hervor und bildete einen Kontrast zu seinem dezenten Outfit. Für seinen großen Auftritt hatte der Filmemacher einen grauen Anzug gewählt, den er mit einem weißen Hemd und einer hellbraunen Krawatte kombinierte. Aaron, der für den Streifen sowohl das Drehbuch geschrieben als auch Regie geführt hat, ließ sich von dem Trubel um sein Äußeres jedoch nichts anmerken. Gut gelaunt posierte er für die wartenden Fotografen – und zwar gemeinsam mit zwei seiner Hauptdarsteller Mikey Madison (27) und Jeremy Allen White (35), die ebenfalls auf dem roten Teppich erschienen.

Neben dem veränderten Aussehen des Filmemachers rückte bei der Premiere aber auch der Inhalt des Werks in den Mittelpunkt. US-Präsident Donald Trump (80) wird in dem Film bewusst kein einziges Mal gezeigt oder namentlich erwähnt. Auch Trump-Schilder und der Slogan "Make America Great Again" sind nicht zu sehen. Dass diese Entscheidung von außen an ihn herangetragen worden sei, stellte Aaron gegenüber Vanity Fair entschieden in Abrede: "Ich möchte das klarstellen: Ich wurde nie darum gebeten, das zu tun, Trump also nicht namentlich zu erwähnen. Ich reichte das Drehbuch ein und traf mich ein oder zwei Tage später mit Tom Rothman, der sofort voll dahinterstand. Und ich versprach ihm unaufgefordert, dass wir weder Trump-Schilder noch 'Make America Great Again' sehen würden." Damit habe Aaron den Verzicht selbst angeboten, noch bevor eine entsprechende Forderung aufkommen konnte. Laut dem Bericht soll der Film bereits in der kommenden Woche in den Kinos anlaufen.

Statt den Präsidenten oder die Politik allgemein in den Vordergrund zu stellen, widmet sich "The Social Reckoning" den Auswirkungen von Facebook auf die Gesellschaft in den USA. Gegenüber Vanity Fair beschrieb der Oscarpreisträger den Schwerpunkt als Facebooks Rolle beim "Aufstieg von Spaltung, Extremismus und Hyperparteilichkeit im Land". Der neue Film beschäftigt sich somit mit den Folgen, die Aaron mit dem sozialen Netzwerk verbindet, anstatt einzelne Politiker oder deren Wahlkampfbotschaften zu zeigen. Neu ist der Stoff für ihn dabei nicht: Bereits mit "The Social Network" hatte sich der Autor mit der Entstehungsgeschichte des sozialen Netzwerks beschäftigt. Mit "The Social Reckoning" greift Aaron die Plattform nun erneut auf. Dieses Mal setzt er den Fokus laut eigenen Aussagen jedoch auf ihren Anteil an gesellschaftlicher Spaltung, zunehmendem Extremismus und einer besonders starken politischen Polarisierung in den USA.

Aaron Sorkin bei der Gala-Vorführung von "The Social Reckoning" im Curzon Mayfair in London
Getty Images
Aaron Sorkin bei der Gala-Vorführung von "The Social Reckoning" im Curzon Mayfair in London
UK-Gala zu "The Social Reckoning" in London mit Aaron Sorkin, Mikey Madison und Jeremy Allen White
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UK-Gala zu "The Social Reckoning" in London mit Aaron Sorkin, Mikey Madison und Jeremy Allen White
Aaron Sorkin, Drehbuchautor und Regisseur
Imago
Aaron Sorkin, Drehbuchautor und Regisseur
Wie kommt Aaron Sorkins auffällig gebräunter Red-Carpet-Look bei euch an?
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