Mette-Marit verrät, warum Ingrid Alexandra fast anders hieß
Beinahe hätte die norwegische Thronfolgerin einen Namen getragen, der so gar nicht nach royalem Standardprogramm klingt: Wie Königin Mette-Marit (53) verriet, sollte ihre Tochter Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22) ursprünglich anders heißen. "Eigentlich hatten wir vor, Ingrid Alexandra Tyra Eufemia zu nennen, aber wir dachten, das wäre so außergewöhnlich, dass wir uns nicht trauten", berichtete die Ehefrau von König Haakon (53) laut Svensk Dam über den plötzlichen Rückzieher. Am Ende siegte also die Vorsicht – ganz ohne Wehmut lief das aber offenbar nicht ab. "Wenn es heute wäre, hätten wir es wohl gemacht, aber wir sind auch froh, dass es Ingrid Alexandra geworden ist", ergänzte die Norwegerin mit Blick auf die damalige Entscheidung.
Das schlussendliche Ergebnis stellt deshalb noch lange keine Verlegenheitslösung dar. Wie das norwegische Königshaus einst auf seiner Website aufschlüsselte, blickt der Name Ingrid auf eine tiefe historische Verankerung in beiden Stammbäumen zurück. Der zweite Vorname Alexandra wiederum ist eine Verbeugung vor König Olav: Bevor er als Kind von Dänemark nach Norwegen kam, trug er den Namen Alexander. Die Royalexpertin Caroline Vagle ordnete ein, dass Tyra Eufemia vermutlich für deutlich mehr negative Reaktionen gesorgt hätte und Ingrid Alexandra die klar sicherere Variante gewesen sei. Traditionell setzen Königshäuser bei der Namensgebung ohnehin auf Klassiker. Inzwischen erlauben sich Royals aber häufiger, nach persönlichem Geschmack zu entscheiden – als Beispiel nannte die Expertin die schwedische Prinzessin Estelle (14).
Ingrid Alexandra erblickte 2004 das Licht der Welt und nimmt eine prominente Sonderrolle im skandinavischen Gefüge ein: Sie ist die künftige Thronerbin des Landes. Die Debatte um Tyra Eufemia spielte sich damals fernab der Öffentlichkeit ab – nämlich im privaten Rahmen der Kronprinzenfamilie. Erst danach stand fest, dass das Baby die Namen Ingrid Alexandra tragen würde. Dass Mette-Marit die verworfene Variante Jahre später überhaupt öffentlich machte, zeigt: Nachgetragen wird hier niemandem etwas. Auf Skaugum herrscht absolute Zufriedenheit mit der getroffenen Entscheidung – selbst wenn Haakon und seine Frau aus heutiger Sicht wohl deutlich mehr Mut an den Tag gelegt hätten.
























