Moderatorin Bettina Tietjen wurde Opfer von Deepfake-Videos
Bettina Tietjen (66) ist erneut zur Zielscheibe von Internetbetrügern geworden. Es kursieren Videos in den sozialen Netzwerken, in denen die NDR-Moderatorin scheinbar ein Mittel gegen Alzheimer empfiehlt. Die Aufnahmen wirken täuschend echt, sind aber mithilfe künstlicher Intelligenz manipuliert. Zu sehen ist lediglich ein digitales Abbild der Fernsehbekanntheit. Auf Facebook wandte sich Bettina nun selbst an ihre Follower und stellte klar, dass sie damit nichts zu tun hat: "Das sind Fake-Videos, dahinter stecken Betrüger." Gleichzeitig richtete sie den Appell an ihre Community, bitte auf keinen Fall darauf hereinzufallen.
Bei sogenannten Deepfakes werden Bild- und Tonaufnahmen mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt oder verändert. So entsteht der Eindruck, eine Person sage oder tue etwas, das in Wirklichkeit nie passiert ist. Bettina ist bereits zum zweiten Mal mit einem derartigen Fall konfrontiert. Schon Anfang 2024 verbreiteten sich auf Facebook manipulierte Bilder, die den Eindruck erweckten, die Moderatorin sei festgenommen worden. Die "NDR Talk Show"-Gastgeberin ist nicht die erste Person aus dem deutschen Fernsehen, die so missbraucht wird.
Auch Eckart von Hirschhausen (59) tauchte bereits in gefälschten Clips auf, in denen er Diätmittel und andere zweifelhafte Produkte anpreist. Der Moderator schilderte seine Erfahrung im März 2025 gegenüber Zeit Online mit deutlichen Worten: "Es fühlt sich wie ein Diebstahl meiner Persönlichkeit an." Er entschied sich im Kampf gegen die Fälschungen für den juristischen Weg und zog gegen den Facebook-Konzern Meta vor Gericht – mit Erfolg. Das Unternehmen muss dabei nicht nur die konkret gemeldeten Videos entfernen, sondern auch inhaltsgleiche Varianten. Zudem ist Meta verpflichtet, eigenständig nach weiteren Kopien zu suchen und zu verhindern, dass die Clips erneut hochgeladen werden.
























