Julia Stiles hatte jahrelang Angst vor dem Rampenlicht
Julia Stiles (45) wagt sich 2026 bei Dancing With the Stars gemeinsam mit Profitänzer Ezra Sosa aufs Parkett – und stellt sich damit einer persönlichen Herausforderung. Gegenüber People erklärte die Schauspielerin, dass sie sich lange Zeit bewusst von öffentlicher Aufmerksamkeit ferngehalten habe. Mit ihrer Teilnahme an der ABC-Tanzshow möchte Julia nun wieder selbstbewusster vor Publikum auftreten und ihren Umgang mit dem Beobachtetwerden verändern. "Ich eigne mir also meine Beziehung dazu, dass Menschen mich beobachten, wieder an", beschrieb sie diesen Schritt. Wie viel Überwindung sie die Teilnahme tatsächlich kostet, machte die sonst eher zurückhaltende Darstellerin ebenfalls deutlich: "In die Show zu kommen, ist für mich also eine wirklich große Sache. Ich bin eine Performerin. Ich liebe es wirklich, aufzutreten, aber es hat etwas gedauert, bis ich hierher gekommen bin."
Besonders emotional wurde es für Julia bei der "Viral Hits Night". Gemeinsam mit Ezra tanzte sie einen Tango zu Teddy Swims' Song "Door", dessen Text für die Schauspielerin aufgrund ihrer schwierigen Erfahrungen mit dem Ruhm eine persönliche Bedeutung hat. Die Jury konnte die Performance allerdings nicht überzeugen: Julia und Ezra erhielten 16 von 30 Punkten und mussten deutliche Kritik von Bruno Tonioli (70) und Carrie Ann Inaba (58) einstecken. "Um ganz ehrlich zu sein, fühle ich mich nicht besonders gut", gestand Julia anschließend. Hinter den Kulissen brach sie laut The Blast schließlich in Tränen aus. Trost fand sie bei Ezra: "Ich habe den fantastischsten Partner, denn ich hatte in meinem Trailer einen heftigen Heulkrampf, und er war direkt bei mir – so geduldig und so mitfühlend." Von den Fans bekam Julia anschließend viel Zuspruch. Einige empfanden auch die Bewertung der Jury als zu hart.
Bekannt wurde Julia bereits mit 17 Jahren als Kat Stratford in "10 Dinge, die ich an Dir hasse". Später folgten Filme wie "Save the Last Dance", "Der Prinz & ich" und die "Bourne"-Reihe. Den plötzlichen Ruhm erlebte sie rückblickend zwiespältig: Einerseits habe sie die Aufmerksamkeit genossen, andererseits habe sie ihr so zugesetzt, dass sie sich bewusst vom Rampenlicht entfernte. Einen Vorteil bei "Dancing With the Stars" durch "Save the Last Dance" sieht Julia nicht. Vor dem Film habe sie keine formale Tanzausbildung absolviert und danach 25 Jahre lang nicht mehr trainiert. Schwierigere Szenen übernahm damals zudem ein Tanzdouble. Für Gesprächsstoff sorgte zuletzt auch Andy Cohen (58), der einst über ihre Tanzkünste gespottet hatte. Inzwischen entschuldigte er sich öffentlich: "Julia, es tut mir so leid. Ich bin der Letzte, der irgendjemandem Rückmeldung zu seinem Tanzen geben sollte."























