Amanda Peet spricht über ihre Brustkrebsdiagnose & Genesung
Amanda Peet (54) hat den Brustkrebs, der 2025 im Stadium eins bei ihr entdeckt wurde, offenbar gut im Griff. Die Ärzte entfernten den Tumor brusterhaltend, danach folgte eine Bestrahlung. Weder Chemotherapie noch beidseitige Mastektomie waren nötig. Im Januar 2026 brachte der erste Kontrollscan gute Nachrichten, denn er zeigte nichts Auffälliges. Selbst eine zweite Veränderung in derselben Brust, die die Ärzte entdeckt hatten, entpuppte sich nach der Untersuchung als gutartig. Die Schauspielerin ging im März 2026 selbst an die Öffentlichkeit: In einem persönlichen Essay für The New Yorker beschrieb Amanda, wie sich ein scheinbar gewöhnlicher Arztbesuch binnen weniger Stunden in eine Krebsdiagnose verwandelte. Heute ist sie auf dem Weg der Genesung und hat nun noch einmal über die zurückliegende Zeit gesprochen.
Alles begann an einem Freitag vor dem Labor Day 2025. Amanda, damals 53, ließ sich alle sechs Monate kontrollieren und erwartete einen Routinetermin. Doch beim Ultraschall stutzte ihre Ärztin: Eine verdächtige Stelle wurde sofort biopsiert. Weil der Tumor klein war, sollte ein MRT zeigen, wie weit die Erkrankung reichte. Der Befund: hormonrezeptorpositiver, HER2-negativer Brustkrebs, der im Vergleich zu anderen Formen eine günstigere Prognose hat. In The New Yorker schilderte Amanda ihre erste Reaktion: "Man könnte meinen, ich hätte gerade Ecstasy genommen. Ich war glücklicher als vor der Diagnose, als ich einfach ein normaler Mensch ohne Krebs war." Doch nach zehn Minuten dachte sie wieder an das ausstehende MRT: "Ich fiel in meine Grundangst zurück." Dass sie selbst etwas bemerkt hatte, erzählte sie bei "Today": "Ich war in meinem Kleiderschrank, zog wahrscheinlich gerade etwas an, und ich spürte etwas Seltsames – es fühlte sich einfach nicht wie normale Haut an, aber es war nicht diese gefrorene Erbse, von der alle sprechen."
Die Diagnose erreichte Amanda in einer Lebensphase, die ohnehin kaum Platz für weitere Schläge ließ: Wie sie in ihrem Essay festhielt, lagen ihre beiden Eltern zeitgleich in Hospizbetreuung. Als äußerst schmerzhaft beschrieb sie zudem die Abklärung der zweiten Auffälligkeit in derselben Brust. Sie bekam eine Betäubung und Kontrastmittel. "Schließlich drückte [der Techniker] Tom meine Brust – während sie in der Luft hing – langsam mit einem barbarischen Waffeleisen flach, dessen Gitterquadrate nummeriert waren, um die Einstichstelle für die Nadel zu lokalisieren", so Amanda. Inzwischen blickt die Schauspielerin wieder nach vorn. In der Apple-TV+-Serie "Your Friends & Neighbors" spielt sie Mel und steht dabei an der Seite von Jon Hamm (55) vor der Kamera. Auch die Zukunft des Projekts ist gesichert: Noch bevor die zweite Staffel startete, wurde bereits eine dritte Staffel in Auftrag gegeben. Für Amanda heißt das: Beruflich geht es weiter.

























