Krebserkrankung: So erzählte es Amanda Peet ihren Kindern
Amanda Peet (54) hat in einem Gespräch mit E! News offen über die Reaktionen ihrer drei Kinder auf ihre Brustkrebsdiagnose gesprochen. "Sie sind großartig gewesen", erklärte die 54-jährige Schauspielerin, die mit ihrem Ehemann David Benioff (55) die Töchter Frances, 19, und Molly, 15, sowie Sohn Henry, 11, großzieht. Bevor Amanda und David den Kindern von der Erkrankung erzählten, musste sich die Schauspielerin jedoch erst selbst sammeln. "Ich musste mich definitiv zusammenreißen, bevor ich sie einbezog", verriet sie dem Medium. Der schwierigste Teil sei die Erkenntnis gewesen, dass nichts sicher ist und dass es keinen perfekten Zeitpunkt geben würde, um den Kindern davon zu erzählen.
Die Schauspielerin und ihr Mann warteten mit der Nachricht, bis eine zweite Masse, die bei einem MRT-Scan gefunden worden war, als gutartig eingestuft wurde. In ihrem Essay für The New Yorker beschrieb Amanda die emotionalen Reaktionen ihrer Töchter: Molly weinte, während Frankie, die per FaceTime aus dem Hof ihrer Uni zugeschaltet war, ihre Hand vor den Mund schlug und sie dort behielt. Beide Töchter hatten Angst, dass ihre Eltern ihnen Informationen vorenthielten oder die Prognose beschönigten. Amanda machte sich bewusst, dass sie schwierige Gespräche mit ihren Töchtern führen musste, um auf lange Sicht eine tiefe Beziehung zu ihnen zu bewahren.
Amanda hatte ihre Krebsdiagnose im letzten Herbst erhalten, nachdem ihr seit Jahren gesagt worden war, dass ihre Brüste eine zusätzliche Überwachung erforderten und sie alle sechs Monate zur Vorsorge gegangen war. Besonders belastend war für die Schauspielerin, dass sie gleichzeitig mit ihrer eigenen Erkrankung auch beide Elternteile in der Hospizbetreuung hatte, die an verschiedenen Küsten der USA lagen und schließlich verstarben. Unterstützung erhielt Amanda auch von ihrer besten Freundin Sarah Paulson (51), die die beiden seit 1999 vom Set von "Jack & Jill" kennen. Sarah nahm die Audioversion von Amandas Essay für den New Yorker auf und schwärmte auf Instagram: "Meine beste Freundin, Amanda Peet – das Seltsamste auf der Welt ist, ihren vollen Namen laut auszusprechen, da ich sie Bird nenne." Sie lobte den Essay als "zutiefst wunderschön" und fügte hinzu: "Bird, ich liebe dich über alles."






