Martin Rütter: Seine Welpenshow steckt im Quotentief
Für Martin Rütter (56) lief der Start in die zweite Staffel seiner Welpen-Show alles andere als nach Plan. Als "Die Welpen kommen – mit Martin Rütter" am 29. September 2026 zur Primetime bei VOX zurückkehrte, schalteten lediglich 830.000 Zuschauer ein. Das bedeutet den schwächsten Wert, den das Format in seiner mittlerweile siebenjährigen Geschichte jemals verbuchen musste. Noch ernüchternder sieht es in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen aus: Dort verfolgten nur 160.000 Menschen die Ausgabe. Daraus ergab sich laut DWDL ein Marktanteil von 5,3 Prozent – ein Ergebnis, das deutlich unter dem Senderschnitt von VOX liegt. Die Show rund um Welpen und ihre Halter ist bereits seit 2019 im Fernsehen zu sehen und war lange Zeit am Sonntagvorabend bei RTL beheimatet. 2026 wanderten die neuen Folgen dann zum Schwestersender VOX, wo das Format in die Primetime befördert wurde.
Die Konkurrenz machte es dem Hundetrainer am Abend des Staffelstarts nicht leicht. Auf ProSieben lief zeitgleich "TV total" – und die von Sebastian Pufpaff (50) moderierte Show hatte am Ende klar die Nase vorn. Insgesamt 1,07 Millionen Zuschauer entschieden sich für die Sendung, darunter 510.000 Menschen aus der jungen Zielgruppe. Beim Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen fiel der Abstand besonders deutlich aus: Während Martin bei 5,3 Prozent hängen blieb, holte "TV total" starke 16,2 Prozent. Konsequenzen hat das Quotentief für den Hundeprofi zunächst aber nicht. Der Sender hält vorerst an der Sendung fest: Schon in der darauffolgenden Woche soll eine weitere neue Folge zur besten Sendezeit über die Bildschirme flimmern.
Der Hundeexperte ist im deutschen Fernsehen seit Jahrzehnten eine feste Größe. Bereits seit 2008 steht er für die VOX-Sendung "Der Hundeprofi" vor der Kamera, hinzu kamen im Laufe der Jahre Ableger wie "Der V.I.P. Hundeprofi" und "Der Hundeprofi unterwegs". Im Oktober beginnt nun ein besonderer Abschnitt für Martin: Der Hundeexperte startet seine Abschiedstournee mit dem passenden Titel "Schluss! Aus!" und will damit zum letzten Mal mit seinem Bühnenprogramm durch die Hallen ziehen. Im Interview mit dem Spiegel machte er 2025 deutlich, wie viel er in den vergangenen Jahren geleistet hat: "Dann war ich 25 Jahre unterwegs, wir reden von 1.500 Bühnenshows und 1.000 Vorträgen. Das ist ein Brett." Die Auftritte machten ihm zwar "noch immer Riesenspaß", doch der Preis dafür sei hoch. "Es ist kräftezehrend: jeden Tag eine andere Stadt, ein Leben im Hotel, den Kalender auf Jahre ausgebucht. Mit 30 habe ich das leichter weggesteckt", erklärte er.



























