Royal-Drama: Warum William und Kate jetzt als Sieger gelten

Royal-Drama: Warum William und Kate jetzt als Sieger gelten

- Florentine Naumann
Lesezeit: 3 min
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Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) halten sich im Streit um das neue Buch von Earl Spencer (62) auffällig zurück. Knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung von "Swan Song: Diana, meine Schwester" in Großbritannien haben sich der Prinz und die Prinzessin von Wales kein einziges Mal zu den darin erhobenen Vorwürfen geäußert. Stattdessen absolvieren sie weiterhin ihre royalen Termine, als sei nichts gewesen. Adelsexpertin Jennie Bond, die früher als Königshauskorrespondentin für die BBC arbeitete, sieht in dieser Schweigestrategie einen klaren Erfolg. Gegenüber Mirror erklärte sie, William und Kate hätten sich nicht in die Kontroverse hineinziehen lassen. Inzwischen sei die heftigste Phase der Debatte ihrer Einschätzung nach ohnehin vorüber. "Ich denke, die Diskussion um Earl Spencer hat ihren Höhepunkt erreicht, und die Königsfamilie hat die Krise überstanden", fasste Jennie die Lage zusammen. Damit gelten William und Kate für die Expertin als Gewinner des aktuellen Royal-Dramas.

Dass William und Kate weder Fragen zu dem Buch beantworteten noch auf die Anschuldigungen eingingen, hält Jennie für die klügste Variante. "Ich denke, William und Catherine haben die richtige Entscheidung getroffen, den Wirbel – und die Anschuldigungen – zu ignorieren und sich einfach auf ihre Arbeit zu konzentrieren", sagte sie gegenüber dem Newsportal. Bei ihren Auftritten hätten sich die beiden ganz den wartenden Menschen zugewandt, statt sich mit der medialen Debatte zu beschäftigen. Dabei sieht sie deutliche Parallelen zum Umgang der Familie mit dem Buch von Prinz Harry. "Wie schon bei Harrys Buch ließen sie sich nicht von der Kontroverse mitreißen, beantworteten keine Fragen und bezauberten weiterhin die Menschenmengen, die gekommen waren, um sie zu sehen. Das ist sehr effektiv, und ich glaube nicht, dass sie sich jetzt in das Drama hineinziehen lassen", erklärte Jennie. Ein späteres Eingreifen des Paares erwartet sie demnach nicht.

In seinem Buch erinnert Earl Spencer an seine Schwester Prinzessin Diana (†36) – und erhebt zugleich schwere Vorwürfe gegen König Charles III. (77) Dieser habe am Morgen nach Dianas tödlichem Unfall "geradezu gelöst" und wie ein Lottogewinner geklungen. Außerdem soll der Monarch gesagt haben: "Wir werden sie bald genug vergessen." Anders als William und Kate reagierte der Palast prompt mit einer Stellungnahme. "Seine Majestät ist sich gewahr, dass die brüderliche Trauer selbst viele Jahre nach so einem Verlust die Vernunft trüben, die Urteilsfähigkeit beeinträchtigen und die Erinnerung einfärben kann auf eine Weise, die andere nicht nachvollziehen können", hieß es von einem Sprecher. Bei einem Gespräch mit Tina Brown in der Kirche St. Peter's Chelsea in New York wurde der Earl gefragt, was aus Diana geworden wäre, wenn sie Charles nie geheiratet hätte. Seine Antwort fiel laut dem Magazin People extrem knapp aus: "Glücklich." Damit zeichnete er erneut ein düsteres Bild von der Ehe seiner Schwester. In seinen Augen war sie eine der größten Belastungen in Dianas Leben.

Prinzessin Kate und Prinz William, März 2026
Getty Images
Prinzessin Kate und Prinz William, März 2026
Charles Spencer und Karen Spencer bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle in Windsor
Getty Images
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König Charles, Prinzessin Diana und Prinz William 1983
Getty Images
König Charles, Prinzessin Diana und Prinz William 1983
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