Gypsy Rose wehrt sich nach Ken Urkers Tod gegen Hass im Netz
Gypsy Rose Blanchard (35) meldet sich mit deutlichen Worten zurück: Auf Instagram wehrte sie sich jetzt gegen die Gerüchte und Anfeindungen, die seit dem Tod ihres Ex-Verlobten Ken Urker (†34) im Netz kursieren. Der Amerikaner war am 1. Oktober – seinem 34. Geburtstag – tot an seinem Wohnhaus im US-Bundesstaat Louisiana aufgefunden worden. Angesichts der hitzigen Diskussionen im Internet wandte sich die 35-Jährige mit einem eindringlichen Appell an ihre Follower. "Euer Gerede könnte in die dunkelste Zeit im Leben eines Menschen fallen. Seid freundlich", schrieb sie in ihrem Beitrag. In einem weiteren Slide teilte Gypsy ein Foto, auf dem ein Rosenstrauß und ein an Ken adressierter Umschlag zu sehen sind. Dazu setzte sie den Hashtag #kenanslaw – eine Anspielung auf die Initiative, die sie nach dem Tod ihres Ex-Verlobten ins Leben gerufen hat.
Wie ein Sprecher des Lafourche Parish gegenüber Page Six erklärte, sei Ken bereits tot gewesen, als die Einsatzkräfte an seinem Haus eintrafen. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern demnach weiterhin an. Hinweise auf Fremdverschulden habe die Polizei nach eigenen Angaben bislang nicht gefunden. Laut einem Polizeibericht, der dem Portal vorliegt, wurden bei Ken Drogenutensilien und eine Waffe entdeckt. Gypsy selbst hatte kurz nach Bekanntwerden seines Todes in den sozialen Medien geschrieben, man gehe von einer Überdosis aus. Am darauffolgenden Wochenende startete sie die Petition "Kenan's Law". Nach ihrer Darstellung sei Ken vor seinem Tod massiver öffentlicher Beobachtung, gezielten Anfeindungen und Cybermobbing ausgesetzt gewesen. Die Initiative soll sich für einen besseren Umgang der Plattformen mit wiederholten Meldungen über Belästigung einsetzen – Kritik und Meinungsfreiheit wolle sie ausdrücklich nicht unterdrücken. "Ich kann nicht ändern, was passiert ist, aber ich kann mich für ein besseres System für die nächste Person einsetzen, die das Gefühl hat, dass niemand zuhört", erklärte sie auf Instagram.
Am Samstag nahm Gypsy gemeinsam mit ihrer einjährigen Tochter Aurora an einer privaten Gedenkfeier für Ken in Louisiana teil, wie TMZ berichtet. Seine Schwester Autumn, die der Autorin vorwirft, falsche Angaben zu den Umständen seines Todes zu machen, soll nicht bei der Trauerfeier gewesen sein. Gypsy und Ken hatten sich 2017 kennengelernt, als sie wegen ihrer Beteiligung an der Tötung ihrer Mutter Clauddine "Dee Dee" Blanchard im Gefängnis saß. 2018 verlobte sich das Paar, ein Jahr später folgte die Trennung. Nach Gypsys Ehe mit Ryan Scott Anderson fanden die beiden 2024 wieder zueinander. Rund einen Monat vor seinem Tod trennten sie sich erneut.























