Dreh: Paul Bettany litt unter Trennung von seiner Familie
Für seine Rolle in der kommenden Marvel-Miniserie "VisionQuest" hat Paul Bettany (55) rund fünf Monate in England verbracht – während seine Ehefrau Jennifer Connelly (55) und ihre Kinder Stellan und Agnes im fernen New York City blieben. Wie sehr ihm diese Distanz zu schaffen machte, verriet der Schauspieler nun gegenüber E! News. "Es war wirklich, wirklich schwer für mich. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie schwer es für meine Familie war. Für mich war es definitiv schwer. Ich habe sie schrecklich vermisst", gestand er ehrlich. Trotz des Heimwehs steckte Paul sehr viel Energie in die Produktion und ließ seine beliebte Figur Vision wieder aufleben. Die Serie startet am 14. Oktober 2026 bei Disney+. Dass die Arbeit ihn über so lange Zeit von seiner Familie fernhielt, blieb für den Briten aber die größte Hürde.
Komplett auf seine Liebsten verzichten musste der Darsteller in den fünf Monaten aber nicht: Jennifer und die Kinder nutzten ihre Ferien, um ihn in England zu besuchen. Sohn Stellan schaute sogar direkt am Set vorbei und erlebte dort einen Moment, an den sich sein Vater gerne zurückerinnert. "Es war ein Abschlussgeschenk für die gesamte Crew. Ich war Vision, aber ich habe Pizzen gemacht", erzählte Paul im Interview über den letzten Drehtag. Viel Erholung gönnte ihm der Zeitplan ansonsten nicht. Da Vision sowohl in der realen Welt als auch im virtuellen Mindspace auftaucht, stand er in besonders vielen Szenen vor der Kamera. Abends bereitete er weitere Szenen vor, an den Wochenenden folgten Besprechungen mit Serienschöpfer Terry Matalas und den Regisseuren. Abschalten fiel ihm deswegen schwer. Trotz allem bezeichnete er die Produktion als "eine unglaubliche Erfahrung".
Wie viel ihm seine Familie bedeutet, hat Paul schon früher in seiner beeindruckenden Karriere deutlich gemacht: Wegen der Geburt seines Sohnes sagte er sogar ein Filmangebot ab. Diese Entscheidung sorgte für einen heftigen Streit mit einem Produzenten, der ihm daraufhin prophezeite, er werde in Hollywood nie wieder Arbeit finden. Es kam zum Glück alles anders – Paul etablierte sich später unter anderem als Vision im Marvel-Universum und gehört seitdem zu den festen Gesichtern der Comicverfilmungen. Die monatelange Trennung für "VisionQuest" reiht sich damit in ein Spannungsfeld ein, das ihn schon lange begleitet: große Schauspielprojekte auf der einen Seite und möglichst viel Zeit mit der Familie auf der anderen.




























