Ryan Reynolds' wütende Nachrichten zum Schutz von Frau Blake
Neue Gerichtsunterlagen werfen ein Licht darauf, wie Ryan Reynolds (49) im August 2024 für den Ruf seiner Ehefrau Blake Lively (39) kämpfte. Wie die Daily Mail berichtet, schickte der Schauspieler während der Presstour für It Ends With Us wütende Nachrichten an den Talentagenten Warren Zavala. Darin drängte er darauf, dass Sony Pictures sich öffentlich vor Blake stellt – gegen die wachsende Kritik an ihrem Auftreten und gegen den Verdacht, dass hinter dem Gegenwind eine koordinierte Rufschädigung stecken könnte. Er beschuldigte das Studio, ihn und seine Frau hinzuhalten. "Ihr müsst das richtigstellen. Das ist nicht schwer. Der Satz muss anfangen mit ... Es fühlt sich an, als würdet ihr versuchen, euch irgendwie durchzumogeln. Ihr müsst das einfach verdammt noch mal direkt angehen", schrieb er laut den Dokumenten.
Der Deadpool-Darsteller lieferte sogar einen selbst verfassten Textentwurf mit: "Sony möchte die vorherrschende Darstellung rund um IEWU richtigstellen. Diese ist vollkommen falsch. Und unwahr. Sie ist Teil einer systematischen und koordinierten Kampagne eines Krisen-PR-Teams." Das Statement wurde aber letztendlich nie veröffentlicht. Zwar stellte sich das Studio später hinter Blake, intern soll die Bewertung jedoch deutlich schärfer ausgefallen sein: Führungskräfte nannten den Launch der Haarpflegemarke mitten in der Filmpromotion demnach "episch dumm". Auslöser für Ryans Wut war der heftige Gegenwind, der Blake während der Promotion des Films über häusliche Gewalt entgegenschlug. Kritisiert wurden unter anderem ihre als unpassend empfundenen modischen Auftritte, eine flapsige Antwort auf eine Frage zu Betroffenen und der zeitgleiche Start ihrer Haarpflegemarke Blake Brown. Dazu kamen Berichte über Spannungen mit Co-Star und Regisseur Justin Baldoni (42).
Im Dezember 2024 verklagte Blake Justin dann unter anderem wegen mutmaßlicher sexueller Belästigung und einer angeblichen Schmutzkampagne. Justin wies die Vorwürfe zurück und reagierte im Januar 2025 ebenfalls mit einer Klage über 400 Millionen Dollar, die jedoch abgewiesen wurde. Im April 2026 wurden ebenfalls zehn von Blakes 13 Ansprüchen abgewiesen, darunter die persönlichen Vorwürfe gegen Justin. Die verbliebenen Punkte gegen seine Produktionsfirma Wayfarer Studios wurden im Mai 2026 beigelegt. Öffentlich läuft der Streit dennoch unterschwellig weiter: Justins frühere PR-Beraterin Melissa Nathan warf Ryan vor, durch Likes unter Blake-freundlichen Beiträgen neue Anfeindungen gegen sie und ihr Team zu befeuern. Einen dieser Likes soll er später wieder entfernt haben.




























