Justin Timberlake bereut seine Beatboxingphase
Justin Timberlake (45) hat sich mit einer gehörigen Portion Selbstironie zu einem besonderen Kapitel seiner Karriere geäußert: seiner Beatboxing-Phase. Auslöser war ein Video der Popkultur-Kommentatorin Hannah Young, das der Sänger auf Instagram kommentierte. In ihrem Clip hatte Hannah die Meinung vertreten, dass über Justins Beatboxing viel zu wenig gesprochen werde. Sie erinnerte daran, dass der Sänger mitten in seinen Songs plötzlich mit "Boots und Cats", womit sich der Sound des Beatboxings gut beschreiben lässt, losgelegt habe – bei Awardshows, bei Liveauftritten und sogar im professionellen Tonstudio. Justin gab in seinem Kommentar zu, selbst keine Erklärung für seine damalige Vorliebe zu haben: "Ich blicke auch oft auf diese Zeit zurück. Ich habe immer noch keine Antworten gefunden." Anschließend folgte eine scherzhafte Entschuldigung an seine Anhänger: "Ich weiß nicht, wie ich mich genug für diese Ambitionen entschuldigen soll. (...) Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen."
Hannah zeigte sich rückblickend besonders verwundert darüber, wie selbstverständlich das Publikum diese Einlagen damals abgefeiert habe. "Wir mochten es. Darüber müssen wir einmal nachdenken. Wir sahen diesem Mann dabei zu, wie er mit seinem Mund Schlagzeuggeräusche machte. So nach dem Motto: 'Oh mein Gott, was kann er eigentlich nicht?' Manchmal denke ich darüber nach", erklärte sie auf Instagram. In der Kommentarspalte gingen die Meinungen anschließend weit auseinander. Während ein Fan "alle Boots und alle Cats" forderte, stellte ein anderer die Frage: "Warum hielten wir das für normal?" Ein endgültiges Ende seiner Beatbox-Karriere wollte Justin aber nicht einläuten. "Außerdem kann ich nicht versprechen, dass ich es nicht wieder tun werde. Gott stehe uns allen bei", schrieb er weiter. Mehr als 18.000 User versahen den Kommentar mit einem Like.
Justin reflektiert nicht zum ersten Mal über diesen kreativen Teil seiner Karriere. Bereits 2023 kam das Thema bei einem gemeinsamen Auftritt mit seinen früheren *NSync-Kollegen in der Webshow "Hot Ones" zur Sprache. Justin bezeichnete seine musikalischen Einlagen damals als "ein wenig bedauerlich". Sein Bandkollege Lance Bass (47) sah das allerdings ganz anders und nannte die Beatboxing-Momente schlicht "ikonisch". Er stufte die Phase damit eher als kultig ein und sah sie nicht als Fehltritt der Boyband-Geschichte. Zu hören war Justins Talent unter anderem in der *NSync-Single "Pop" aus dem Jahr 2001. Auch nach dem Start seiner Solokarriere verzichtete er nicht darauf: 2002 griff er bei "Cry Me a River" erneut auf seine Beatbox-Fähigkeiten zurück.

























