Das steckt hinter Märtha Louises und Dureks Millionenklage
Prinzessin Märtha Louise (55) und ihr Ehemann Durek Verrett (51) kämpfen vor Gericht um eine gewaltige Summe. Gemeinsam mit Dureks Unternehmen Ohana Productions LLC fordern sie mehr als 80 Millionen Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind angeblich rufschädigende Behauptungen früherer Vertrauter, die vor allem Dureks Geschäften schwer geschadet haben sollen. Wie die norwegische Zeitung Nettavisen berichtet, zeichnet die Klageschrift ein düsteres Bild seiner finanziellen Lage. Besonders hart soll es den Schamanen bei seinen Vorträgen und öffentlichen Auftritten getroffen haben: In diesem Bereich seien die Einnahmen laut Klage sogar vollständig weggebrochen. Doch auch seine anderen Angebote laufen offenbar längst nicht mehr so gut wie früher. So beziffert seine Firma Ohana Productions LLC die Umsatzrückgänge beim Produkt "Spirit Optimizer" auf 95,74 Prozent, bei den "Healing Temples" auf 90,65 Prozent und bei seiner "Shaman School" auf 90,34 Prozent. Selbst die Einnahmen durch Sponsoren sollen um fast 85 Prozent eingebrochen sein.
Doch damit nicht genug: Durek soll sogar eine eigene US-Talkshow verloren haben. Nach seinem Auftritt in der Fernsehsendung "The Doctors" im Jahr 2020 habe die Produktionsfirma Stage 29 Productions, die unter anderem hinter "Dr. Phil" steht, bereits an einem eigenen Format mit ihm gearbeitet. Die Pläne seien laut Klageschrift weit fortgeschritten gewesen. Als jedoch schwerwiegende Vorwürfe gegen den Schamanen aufkamen, habe die Produktionsfirma aus Sorge vor schlechter Publicity einen Rückzieher gemacht. Dadurch seien Durek nach Darstellung seiner Anwälte mögliche Honorare, Sponsorengelder und weitere Einnahmen in Millionenhöhe entgangen. "Verretts Karriere als Redner ist praktisch zusammengebrochen", heißt es in der Klage. Besonders schwer wiege das, weil sein beruflicher Ruf letztlich das sei, wofür Veranstalter bei einer Buchung bezahlen.
Die finanziellen Folgen will Durek nun vor Gericht geltend machen. Gemeinsam mit Märtha Louise und seiner Firma hat er mehrere frühere Vertraute verklagt, darunter seine Halbschwester, eine frühere Partnerin und ehemalige Geschäftskontakte. Ihnen werfen die Kläger unter anderem vor, falsche und rufschädigende Behauptungen verbreitet zu haben. Durek selbst fordert mindestens 30 Millionen Dollar Schadensersatz, seine Firma mindestens weitere 30 Millionen Dollar. Zusammen entspricht das rund 53,6 Millionen Euro. Märtha Louise macht zusätzlich eigene Ansprüche geltend, sodass sich die Forderungen insgesamt auf mehr als 80 Millionen Dollar belaufen. Ob die geltend gemachten Schäden tatsächlich in dieser Höhe entstanden sind, muss nun das Gericht klären. Gegenüber der norwegischen Zeitung VG ließ das Paar über seine Managerin Carina Scheele Carlsen lediglich mitteilen, dass es den Rechtsweg eingeschlagen habe und die Entscheidung nun beim Gericht liege. Weitere Kommentare wollten die beiden nicht abgeben.


























