

Nach Frauenarztschock: Evelyn Burdecki setzt auf Vorsorge
Evelyn Burdecki (38) geht das Thema Gesundheitsvorsorge seit einem beängstigenden Fund beim Frauenarzt deutlich ernster an. Heute macht sich der Realitystar im Rahmen der Kampagne "HPV is real" der Initiative "ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs" für mehr Aufklärung rund um humane Papillomviren stark. In einem Interview im Rahmen der Kampagne schildert sie, dass sie das Thema auch beim Kennenlernen aus der Tabuzone holen möchte: "Durch die Krebserfahrungen in meinem Umfeld ist mir klar geworden, wie wichtig Gesundheitsvorsorge ist. Gerade wenn man sich beim Dating näherkommt, sollte man auch über HPV sprechen können – Gesundheit gehört schließlich zum Gesamtpaket." Erst durch ihre intensivere Beschäftigung mit dem weitverbreiteten Virus habe sie dessen Bedeutung erkannt. "Als ich erfahren habe, wie häufig HPV ist, dachte ich: Okay Evelyn, informieren und ein bisschen schlauer werden schadet nicht", erklärt die Entertainerin offen.
Auch Greta Engelfried ist Teil der Kampagne – und spricht auf Instagram sowie in ihrem Podcast offen über ihre eigene HPV-Infektion. Die Influencerin will damit weder vor der Kamera noch im Privaten hinter dem Berg halten. "Früher hätte ich HPV on- und offcamera nie erwähnt. Heute sage ich einfach: Ich hatte eine HPV-Infektion – auch beim Dating und auch öffentlich. Wer damit nicht klarkommt, ist eh der Falsche", schreibt sie auf Instagram. Besonders im Reality-TV sieht die Influencerin Potenzial für mehr Aufklärung: "Backstage wird über so viel Belangloses gesprochen – Gossip, Drama, wer mit wem. Für Gespräche über HPV und Gesundheitsvorsorge wäre gerade dort, unter so vielen jungen Leuten, die so eng und so intim miteinander werden und so einen großen Einfluss auf die Zuschauer haben, der perfekte Rahmen für Real Talk." Neben den beiden beteiligen sich unter anderem auch Tim Kühnel (29), Emma Fernlund (25), Vanessa Borck (30), Mirella Precek, Stella Stegmann (29), Jeje Lopes, Teezy und Lina Westphal an der Aktion.
Der Anlass für Evelyns neuen Fokus auf Vorsorge liegt noch nicht lange zurück. Bei einem Routinebesuch beim Frauenarzt im vergangenen Jahr entdeckten die Mediziner bei einer Untersuchung eine vergrößerte Drüse in ihrer Brust, wie sie im stern-Interview verriet. Mehrere Tage musste die Düsseldorferin auf die endgültige Diagnose warten – eine Zeit, in der sie fürchtete, an Krebs erkrankt zu sein. Panik und Schlafprobleme begleiteten sie während des Wartens. Dass die Tage der Ungewissheit Evelyn so zugesetzt haben, hat auch einen traurigen Familienhintergrund. Gleich zwei nahe Angehörige verlor sie an Brustkrebs: ihre Tante und ihre Cousine. Vor allem der Tod der Cousine, die ungefähr in ihrem Alter war, traf sie hart: "Man lernt, damit weiterzuleben, aber das Vermissen bleibt." Diese Erfahrungen waren für sie ein weiterer Grund, noch offener über Vorsorge, Ängste und Diagnosen zu sprechen. Am Ende folgte die Entwarnung: Die Veränderung in ihrer Brust war gutartig, von Krebs keine Spur.





















