"Leichen?!": Frank Rosin kämpft im Restaurant mit Würgereiz
Ein strenger Geruch, der einem schon beim Betreten der Küche fast die Schuhe auszieht – das hat selbst Frank Rosin (60) in seiner langen Karriere als Restauranttester selten erlebt. "Sind hier Leichen drin?!", entfährt es dem sichtlich schockierten TV-Koch unvermittelt, als er sich im kulinarischen Herzstück des "Ratskellers" im niedersächsischen Wildeshausen umschaut. In der aktuellen Folge von "Rosins Restaurants" nimmt sich der Sternekoch direkt den Betreiber Holger Munke vor, dem er eine Standpauke hält: "Es stinkt, dass einem die Kotze hochkommt." Doch mit der Verursacherin des Geruchs – einer seit Wochen defekten Spülmaschine – ist die Mängelliste noch lange nicht abgearbeitet – im Gegenteil: Sie fängt gerade erst an.
Denn neben dem Geruchsproblem stolpert Frank über chaotische Abläufe, eine Speisekarte mit sage und schreibe 50 Gerichten, schmutzige Kochkleidung und Hollandaise aus dem Tetrapak. "Ich dachte, ich muss mich übergeben, so gestunken hat das", lautet sein drastisches Fazit bei Kabel Eins. Beim ersten Testessen geht dann noch fast alles schief: Weil niemand kommuniziert, dass das Haus voll ist, bricht in Küche und Service Chaos aus. Die Tester loben zwar den Service, sofern er es denn an den Tisch schafft, vergeben aber nur drei Sterne. In der Teambesprechung platzt immerhin der kommunikative Knoten: Küchenhilfe Lili wirft dem Chef unnötige Ausgaben vor, Küchenchef Kilian rechnet mit der überladenen Karte ab und eine Kellnerin kritisiert die fehlenden Ansagen von Holger und dessen Frau Sandra.
Im Coaching nimmt Frank kein Blatt vor den Mund. "Ihr seht immer noch aus wie ein Sack Schrauben", poltert er über die seiner Meinung nach "super ungepflegte" Küchencrew. Beim finalen Testessen rauft sich das Team zwar zusammen und ergattert einen ganzen Stern mehr als beim ersten Probedinner, doch das große Happy End bleibt aus: Nach einem Streit verließ ein Koch das Team – am 27. Dezember 2025 schloss Holger das Lokal schließlich schweren Herzens. Der Kreiszeitung sagte er, ihm sei klar geworden, dass er mit dem Betrieb auf keinen grünen Zweig komme. Inzwischen führt ein neuer Pächter das wiedereröffnete Restaurant.






















