"Angst um meine Existenz": Marina Marx muss zahlen
Statt Gute-Laune-Schlager gab es am Montagabend bei Marina Marx (36) ernste Töne. Die Schlagersängerin wandte sich in einem Video auf Instagram an ihre Follower und berichtete von einer Rückforderung, die sie völlig unvorbereitet getroffen hat: Rund 13.000 Euro an Corona-Überbrückungshilfen, die sie während des Kultur-Lockdowns erhalten hatte, soll sie zurückzahlen. Sichtlich aufgewühlt schildert sie in dem Clip, wie sehr ihr die Situation zusetzt. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal solche Angst um meine eigene Existenz haben würde", gesteht die Musikerin ihren Followern. Und weiter: "Ich weiß gerade nicht, wie ich das alles schaffen soll." Von der gewohnten Bühnen-Leichtigkeit ist in diesen Minuten also wenig zu spüren – dafür umso mehr Ehrlichkeit.
Mit ihrem öffentlichen Appell möchte Marina nicht nur auf die eigene Situation aufmerksam machen. Sie will zugleich zeigen, dass die Rückforderungen auch andere Empfänger der damaligen Hilfen schwer belasten. Eine Vorzugsbehandlung verlangt sie dabei ausdrücklich nicht: "Ich erwarte keine Sonderbehandlung", stellte sie klar. Stattdessen wünscht sie sich von den zuständigen Prüfstellen einen angemessenen Umgang mit den Rückzahlungen. Ihre Community bat sie außerdem um Unterstützung: "Vielleicht erreicht es durch euch genau die Menschen, die etwas bewegen können", sagte sie mit Blick auf eine mögliche Verbreitung des Videos. In den Kommentaren meldeten sich prompt Kollegen zu Wort, die Ähnliches erlebt haben. DSDS-Gewinner Daniel Schuhmacher (39) schrieb: "Hab ich alles schon hinter mir … zahle die Raten immer noch." Auch Annemarie Eilfeld (36) kommentierte: "Willkommen im Club, musste 2025 schon blechen…obwohl: das Geld für abgesagte Auftritte 2020 bis 2022 kam nie wieder rein, weil viele Veranstalter diese Zeit nicht mal überstanden haben und somit die 'verschobenen' Konzerte nie nachgeholt werden konnten." Ob Marina die Summe in Raten begleichen kann, ist bislang nicht bekannt.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Schlagersängerin ihre Follower an einem sehr persönlichen Thema teilhaben lässt. Bereits im Juni dieses Jahres hatte sie sich mit einer Nachricht an ihre Community gewandt, in der es um ihre Zukunftsplanung ging. Damals machte Marina öffentlich, dass sie sich ein Kind wünscht – und diesen Wunsch unabhängig von einer Partnerschaft verwirklichen möchte. "Manchmal sieht das Leben anders aus, als man es sich früher vorgestellt hat. Und manchmal bedeutet Mut, trotzdem loszugehen", schrieb sie seinerzeit auf Instagram. Ihre Entscheidung formulierte sie dabei alles andere als vage: "Deshalb habe ich beschlossen, meinem Kinderwunsch eine Chance zu geben und den Weg als 'Single Mom by Choice' zu gehen." Offene Worte, mit denen die Schlagersängerin deutlich macht, dass sie auch bei heiklen Themen lieber selbst das Mikrofon in die Hand nimmt, statt andere über sich reden zu lassen.
























