Sängerin Marina Marx stürzt im "Fernsehgarten" von der Bühne
Ein Live-Auftritt im ZDF-Fernsehgarten endete für Marina Marx (35) am Sonntag mit einem veritablen Schockmoment: Die Schlagersängerin stolperte während ihrer Performance mit ihren Plateau-Pumps über den Rand der offenen Bühnenplattform und verschwand kurzzeitig komplett in einer Nische dahinter. Das Missgeschick passierte mitten in der laufenden Sendung und war für das Millionenpublikum vor den Bildschirmen im Live-Bild deutlich zu sehen. Doch Marina bewies echte Profiqualitäten: Was für andere Künstler das abrupte Ende der Performance bedeutet hätte, brachte die 35-Jährige nicht einmal aus dem Takt. Nachdem sie sich blitzschnell wieder aufgerappelt hatte, absolvierte die Sängerin den Rest ihres Duetts "Bella Italia è Amore" mit Nino de Angelo (62) kurzerhand barfuß.
Nach dem letzten Ton war die Überraschung ihrem Duettpartner sichtlich anzumerken. "Oh mein Gott! Das war alles so geplant", scherzte der Schlagerveteran laut dpa beim Applaus des Publikums und erkundigte sich direkt besorgt: "Marina, alles ok?" Die Künstlerin nahm die Situation mit Humor, konterte mit einem schlichten "Alles bestens", schnappte sich ihre High Heels und verließ barfuß das Rampenlicht. Moderatorin Andrea Kiewel (60), die das Open-Air-Format seit vielen Jahren routiniert präsentiert, überging das Bühnenmalheur danach charmant und leitete direkt zum nächsten Programmpunkt über. Inzwischen hat sich Marina bei ihren Fans auf Instagram mit beruhigenden Worten gemeldet: Ihr gehe es "den Umständen entsprechend gut".
In der Schlagerwelt ist Marina längst keine Unbekannte mehr: Die Blondine ist regelmäßig in großen TV-Formaten zu Gast und sucht auf der Bühne häufig den Schulterschluss mit namhaften Genregrößen. Nino, mit dem sie den gemeinsamen Titel präsentierte, gehört ebenfalls seit Jahrzehnten zum festen Inventar der Szene. Der Sänger erlangte in den 1980er-Jahren mit seiner Hymne "Jenseits von Eden" Kultstatus und ist bis heute eine feste Konstante im deutschsprachigen Showgeschäft.







