Fans fordern Entschuldigung nach Megyns Applegate-Attacke
Mit scharfen Worten über Christina Applegate (54) hat Megyn Kelly (55) eine Welle der Empörung ausgelöst. Die Journalistin äußerte sich im Politikpodcast "Ruthless" über die Schauspielerin, die jahrelang als prominentes Gesicht der multiplen Sklerose aufgetreten war – bis ihre Diagnose vor Kurzem revidiert wurde. Christina, die sehr unter der Fehldiagnose leidet, erhält jedoch von Megyn kein Mitgefühl. Ganz im Gegenteil: Sie unterstellte der Schauspielerin, nun vor allem deshalb zu weinen, weil sie ihre Rolle als Aushängeschild der Krankheit verliere. So verwies Megyn unter anderem auf Christinas Auftritte mit Rollstuhl und Gehstock sowie auf das Format "MeSsy", in dem das Leben mit MS eine zentrale Rolle spielte. "Die Frau, die in den vergangenen Jahren praktisch jede öffentliche Äußerung über ihre Gesundheit auf ihre MS bezogen hat, sagt uns jetzt, dass sie die Krankheit gar nicht hat. Das alles war eine wilde Verfolgungsjagd", behauptet die Podcasterin.
Viele Fans halten diese Kritik für geschmacklos – denn die Beschwerden der "Dead to Me"-Darstellerin halten weiterhin an, auch ohne Diagnose. In den sozialen Medien fordern etliche Nutzer deshalb eine öffentliche Entschuldigung. Auf X widersprach ein Nutzer entschieden: "Sie wissen offensichtlich nichts über die Diagnosekriterien für MS. Wer sind Sie, dass Sie so über sie urteilen? [...] Ihre Worte sind unangebracht und extrem verletzend. Sie schulden ihr eine Entschuldigung." Andere warfen Megyn vor, es so darzustellen, als habe die Schauspielerin ihre Symptome erfunden. Die Reaktionen auf Megyns Kommentare waren so polarisierend, dass sich sogar eine ehemalige Freundin von Megyn, die frühere Fox-News-Wettermoderatorin Janice Dean, einschaltete, um Christina zu verteidigen: "Ihre Äußerungen über Christina Applegate sind widerlich. Ich selbst leide seit 20 Jahren an MS. Sie weiß, wie lange es gedauert hat, bis die Ärzte bei mir die Diagnose gestellt haben", kritisierte Janice.
Christina hatte 2021 öffentlich gemacht, an multipler Sklerose erkrankt zu sein, und anschließend immer wieder über starke Schmerzen und massive Einschränkungen in ihrem alltäglichen Leben gesprochen. Während eines rund viermonatigen Klinikaufenthalts eröffnete ihr eine Ärztin jedoch nun, dass sie die Krankheit doch nicht habe. Freude kam bei ihr darüber nicht auf: Ihre Beschwerden sind geblieben, zeitweise geht es ihr sogar schlechter – und die tatsächliche Ursache ist weiterhin unklar. Im Podcast "MeSsy" schilderte sie, wieder ganz am Anfang zu stehen, und sprach offen über die Folgen der Fehldiagnose.

























