Sara Kulka packt aus: Ihr Ex-Mann wollte ihr Buch stoppen
Sara Kulka (36) hat am 20. Oktober 2026 ihre bewegende Lebensgeschichte veröffentlicht und gibt darin tiefe Einblicke in ihre Vergangenheit. In der gemeinsam mit Fred Sellin verfassten Biografie "Das Mädchen, das ich retten musste" spricht der Realitystar über den sexuellen Missbrauch durch ihren Onkel, ihre Drogensucht und ihre Zeit als Stripperin. Auch toxische Beziehungen, ein Seitensprung nach ihrer Dschungelcamp-Teilnahme und ihr persönlicher Heilungsprozess werden thematisiert. Doch beinahe wäre das Buch offenbar nicht in dieser Form erschienen. Wie Sara berichtet, habe ihr Ex-Mann versucht, die Veröffentlichung zu verhindern, da er bestimmte Erlebnisse nicht öffentlich machen wollte. Sein Widerstand habe sogar Auswirkungen auf den Inhalt gehabt: Einige Passagen seien bewusst abgeschwächt worden und würden deshalb nicht das volle Ausmaß ihrer Erfahrungen widerspiegeln. Ganz auf die Veröffentlichung verzichten wollte die zweifache Mutter jedoch nicht.
Ursprünglich wollte Sara in ihrer Biografie nichts beschönigen. "Wenn ich meine Geschichte schreibe, dann zu 100 Prozent. Mit allem, was zu mir gehört", betont sie gegenüber spot on news. Doch aus ihrem privaten Umfeld habe es Widerstand gegeben. "Mein Ex-Mann hat mich damals rausgeworfen und wollte nicht, dass solche Themen aufkommen", erklärt die zweifache Mutter. Deshalb habe sie manche Erlebnisse abgeschwächt oder leicht verändert dargestellt, um das Buch dennoch veröffentlichen zu können. Auch ihre gescheiterte Ehe betrachtet Sara inzwischen kritisch: "Unsere Ehe war über Jahre hinweg völlig toxisch. Auch durch mich, weil ich nie vorgelebt bekommen habe, was eine Beziehung eigentlich ist." Während des Schreibprozesses sei ihr schließlich klar geworden, dass ihre damalige Verbindung weniger auf Liebe als vielmehr auf emotionaler Abhängigkeit und ihrem Vaterkomplex beruhte.
Schon vor fünf Jahren spielte Sara mit dem Gedanken, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Damals habe sie sich psychisch allerdings noch nicht bereit dafür gefühlt. Erst als sich nach ihrer Teilnahme an Villa der Versuchung gleich drei Verlage meldeten, fasste sie den Entschluss. Besonders ihre beiden Töchter motivierten sie, denn sie sollen eines Tages verstehen, welche Herausforderungen ihre Mutter bewältigen musste. Gleichzeitig möchte Sara anderen Frauen Mut machen, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Wie aufwühlend die Arbeit an dem Buch war, beschreibt sie gegenüber spot on news: "Das war wirklich wie eine Therapiestunde. Ich habe viele Sachen noch einmal anders reflektiert." Zwischen Tränen, Wut und Lachen habe sie nach manchen Kapiteln auch depressive Phasen erlebt. Inzwischen wisse sie, dass sie selbst für ihr Glück verantwortlich sei. Ihren Ex bezeichnet sie dennoch als "unfassbar tollen Papa".
























