

Luise Bähr verlässt "Die Bergretter" nach zwölf Jahren
Zwölf Jahre Bergluft, unzählige Einsätze und jede Menge Helikopterflüge – nun ist bei den ZDF-"Bergrettern" endgültig Schluss für Luise Bähr (47). Die Schauspielerin gehörte seit 2014 als Notärztin Katharina Strasser zum festen Ensemble der Produktion und verkündete ihren Abschied an einem ihrer letzten Drehtage. Wann genau ihr finaler Auftritt über die Bildschirme flimmert, hält der Sender bislang zwar noch unter Verschluss, doch der Ausstieg fällt mit einer extrem dramatischen Wendung zusammen: In der aktuellen Staffel erhält ihre Serienfigur die Schockdiagnose Leukämie, womit der Abschied eine besonders tragische Note erhält.
Richtig emotional wurde es für Luise nach eigenen Angaben vor allem bei einem ganz bestimmten Moment am Set: ihrem allerletzten Helikopterflug in der gewohnten Kulisse. Genau dort sei ihr die Endgültigkeit des Abschieds so richtig bewusst geworden, als sie dachte, dass dies nun ihr letzter Flug in der roten Jacke sei. Kein Wunder: Dieses optische Markenzeichen prägte die Notärztin über ein ganzes Jahrzehnt hinweg und machte sie zu einem absoluten Wiedererkennungsmerkmal der Alpenserie. "Es macht mich auf der einen Seite traurig und auf der anderen Seite bin ich dankbar", erklärte die Darstellerin gerührt gegenüber dem ZDF. Wie es mit der schweren Erkrankung ihrer Figur zu Ende geht, bleibt für die treuen Zuschauer bis zur Ausstrahlung ein gut gehütetes Geheimnis.
Durch die lange Zugehörigkeit zum festen Cast ist der Abgang für Luise weitaus mehr als nur ein normaler beruflicher Wechsel im TV-Geschäft. Für die 47-Jährige ist es ein emotionaler Schlusspunkt nach zwölf gemeinsamen Jahren voller Wehmut, Dankbarkeit und dem unverkennbaren Abschiedsschmerz eines eingespielten Teams. Welche beruflichen Projekte nach dem Ende der roten Jacke nun anstehen, lässt die gebürtige Frankfurterin im Moment noch komplett offen. Fest steht vorerst nur, dass die Produktion, die zuvor schon mehrere Charakterköpfe ziehen lassen musste, mit Luise eine weitere Konstante verliert und sich das Publikum auf sehr emotionale Szenen einstellen muss.



























