Prozess um Rebel Wilson soll wegen Anwältin vertagt werden
Eigentlich sollte es am 19. Januar 2027 losgehen – doch der Verleumdungsprozess rund um Rebel Wilsons (46) Film "The Deb" wird wohl erst gut zwei Monate später beginnen. Wie Deadline berichtet, reichte die Hauptanwältin der Schauspielerin, Allyson K. Thompson, am Mittwoch beim Superior Court in Los Angeles einen Antrag auf Verlegung ein. Der neue Wunschtermin: der 22. März 2027. Der Grund für den Vorstoß ist ein persönlicher – bei der Juristin wurde vor Kurzem eine Krebserkrankung festgestellt. In dem Schriftstück, das Deadline vorliegt, heißt es: "Bei der Rechtsbeiständin von Frau Wilson, Frau Allyson Thompson, wurde kürzlich Brustkrebs diagnostiziert." Wegen der Auswirkungen ihrer Erkrankung kann die Anwältin derzeit nur eingeschränkt arbeiten. Für eine Operation soll sie zudem vom 30. November 2026 bis zum 4. Januar 2027 komplett aussetzen – also genau in jenem Zeitraum, in dem die Vorbereitungen auf den ursprünglichen Starttermin laufen würden.
Bereits bei einer Telefonkonferenz am 16. Oktober verständigten sich die Beteiligten grundsätzlich auf den 22. März 2027 oder ein anderes Datum, das dem Gericht und allen Parteien passt. Auch die Fristen für die Beweisaufnahme durch Sachverständige könnten entsprechend nach hinten rücken. Darüber hinaus sollen die für Dezember angesetzten Anhörungen zu den Anträgen auf ein Urteil im summarischen Verfahren vertagt werden. Auch die Gegenseite, die Produzenten Amanda Ghost, Gregor Cameron und Vince Holden, trägt den Antrag mit. Das letzte Wort hat allerdings Richter Thomas Long: Er soll sich bei einer Anhörung am Freitag mit der Terminverschiebung befassen. Seine endgültige Zustimmung steht bislang noch aus.
Der Streit, der hinter dem Verfahren steckt, wird seit längerem erbittert geführt. Rebel, die bei "The Deb" Regie führte, und die Produzenten Amanda, Vince und Gregor werfen sich gegenseitig Fehlverhalten rund um den Film vor. Zuletzt bezichtigte die Produzentenseite die Australierin unter anderem des Prozessbetrugs. Ihrer Darstellung nach habe die Schauspielerin Meineid geleistet und für den Fall relevantes Beweismaterial verändert, neu angefertigt oder vernichtet. Allyson Thompson wies diese Anschuldigungen im Namen ihrer Mandantin zurück und kündigte eine ausführliche Erwiderung auf den jüngsten Schriftsatz der Gegenseite an. Der Film selbst wurde in der Zwischenzeit Ende August 2026 von Sunrise Films veröffentlicht. Zuvor war das Werk bereits 2024 beim Great North präsentiert worden.

























