Ozzy Osbournes Abschied rührt Fans in Konzertfilm
Mehr als ein Jahr nach dem Tod von Ozzy Osbourne (†76) können seine Anhänger noch einmal seine Stimme hören: Im Konzertfilm "Ozzy & Black Sabbath: Back To The Beginning" richtet der Musiker eine letzte Botschaft an sein Publikum. Im Zentrum steht die gleichnamige Abschiedsshow "Back to the Beginning" vom 5. Juli 2025. Ozzy spielte dort zunächst ein kurzes Soloset und beendete den Abend anschließend gemeinsam mit der Originalbesetzung von Black Sabbath – Tony Iommi (78), Bill Ward (78) und Geezer Butler. Wie Mirror berichtet, blickt der Black-Sabbath-Frontmann darin ohne jede Reue auf sein bewegtes Leben zurück. "Die Zeit vergeht wie im Flug. Ich hatte viel Spaß. Es gab eine Menge Blut, Schweiß und Tränen. Wisst ihr, es war ein großartiges Leben. Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich kein verdammtes Ding ändern", sagt er in den Aufnahmen.
Der Film dokumentiert das Abschiedskonzert im Villa Park in Birmingham und kommt am 28. Oktober 2026 für begrenzte Zeit in die Kinos. Damit sind die letzten Worte des Sängers festgehalten, der am 22. Juli 2025 im Alter von 76 Jahren gestorben war. Wie dramatisch die Lage hinter den Kulissen war, schildert seine Frau Sharon Osbourne (74) in dem Film. Zehn Tage vor dem Auftritt hätten Ärzte den Musiker gewarnt, dass er die Show womöglich nicht durchstehen werde. Seine Reaktion darauf gibt sie laut Mirror so wieder: "Nein, ich habe mich verpflichtet, ich mache es. Was auch immer passiert, passiert." Wegen seines Lungenemphysems und weiterer Beschwerden wurden gezielt Songs ohne hohe Töne ausgewählt. Vor dem Konzert habe der Sänger vor allem gehofft, genug Luft zum Singen zu bekommen. Sohn Jack Osbourne (40) erinnert sich: "Es war in den Monaten vor dieser Show viel heftiger, als die Leute es sich je hätten vorstellen können. Ihn dort oben zu sehen, war deshalb kraftvoll."
Ozzy wollte unbedingt noch einmal auf der Bühne stehen, um sich von seinen Fans zu verabschieden und ihnen zu danken. Auch seine jahrelange Erkrankung konnte ihn davon nicht abhalten. Die eindringlichen Warnungen seiner Ärzte ignorierte er, zudem überstand er auch eine lebensbedrohliche Sepsis. Sein Wunsch war klar – und erfüllte sich wenige Wochen vor seinem Tod. Laut Sharon wirkte ihr Mann nach dem Auftritt so glücklich wie seit Jahren nicht mehr: Er habe wieder gelacht, Witze gemacht und sei bis zuletzt dankbar für das Erlebnis und alle Beteiligten gewesen. Auch für die Band war der Abend ein großes Finale. Black Sabbath, 1968 in Birmingham gegründet, stand noch einmal in Originalbesetzung auf der Bühne – ausgerechnet in jener Stadt, in der die gemeinsame Geschichte einst begonnen hatte. Für Jack unterstreicht gerade der kurze Abstand zum Tod seines Vaters die Bedeutung des Auftritts: "Die Tatsache, dass er so kurz danach starb, unterstreicht meiner Meinung nach wirklich, dass er sich vollständig fühlte."

























