Ungepflegte Nägel? Prinzessin Kate zeigt sich selbstkritisch
Ein Kinderhospiz in Südwales, ein Pinsel, rote Farbe – und eine Prinzessin, die ihre Hände plötzlich kritisch betrachtet. Bei ihrem Besuch im Ty Hafan 2025 durfte Prinzessin Kate (44) ein Kunstprojekt mitgestalten: Die neunjährige Lottie, deren Geschwisterkind in der Einrichtung betreut wird, bemalte der Royal die Handfläche. Der Abdruck sollte später ein individuelles Bild zieren. Während Kate abwartete, bis sie die Hand aufs Papier pressen durfte, schweifte ihr Blick zu den Fingernägeln. Spontan rutschte ihr heraus: "Ich hätte meine Nägel machen sollen." Ein kleiner, ehrlicher Augenblick abseits des perfekt inszenierten Terminkalenders – und ein Beleg dafür, wie bodenständig die Prinzessin wirken kann.
Lackierte Fingernägel sind bei Kate eher die Ausnahme. Meist zeigt sich die Prinzessin ohne jede Farbe auf den Nägeln und hält sich damit an eine ungeschriebene Beauty-Regel der Royals. Gelegentlich trug sie bei einzelnen Terminen zwar einen zarten, glänzenden Nudeton, doch wirklich sichtbar wurde der Lack selten. Dieses schlichte Erscheinungsbild passt zum aktuellen "Clean-Girl"-Trend, bei dem Influencer auf unlackierte oder kaum erkennbare Nägel schwören. Umso größer war die Überraschung am Ostersonntag 2023: Zum Mattins-Gottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor kombinierte Kate ein saphirblaues Mantelkleid mit roten Nägeln. Der kräftige Akzent hob sich deutlich vom sonst so dezenten Auftreten ab und blieb als mutiger Ausreißer in Erinnerung – ein Beispiel dafür, dass auch die disziplinierte Stilikone gelegentlich bewusst mit ihren Gewohnheiten bricht.
Dass Kate öffentlich an sich zweifelt, passiert selten – beim Thema Redenhalten hat sie es aber schon getan. Nach ihrer allerersten offiziellen Ansprache im März 2012 bei East Anglia's Children's Hospices in Ipswich soll sie einem Gast anvertraut haben: "Ich finde es nervenaufreibend, Reden zu halten." Heute wirkt die Prinzessin bei Auftritten souverän, etwa als Hauptrednerin beim Shaping Us National Symposium 2023. HELLO! mutmaßt, dass die vielen Auftritte wie eine Art Expositionstherapie gewirkt haben könnten. Auch Prinz William (44) kennt dieses Lampenfieber. In der Dokumentation "Football, Prince William and Our Mental Health" wurde er gefragt, ob er unter Angst gelitten habe, weil ständig alle auf ihn schauen. Seine Antwort: "An manchen Tagen, insbesondere auch bei bestimmten Reden, bekommt man definitiv ein wenig Angst." Beide zeigen: Nervosität gehört selbst bei den Royals dazu.
























