Jenna Ortega warnt: KI kann wahre Liebe nicht ersetzen

Jenna Ortega warnt: KI kann wahre Liebe nicht ersetzen

- Hannah Kändler
Lesezeit: 2 min
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Jenna Ortega (24) hat eine deutliche Botschaft, wenn es um künstliche Intelligenz geht: Als Ersatz für echte zwischenmenschliche Nähe taugt die Technologie nicht. Im Gespräch mit The Hollywood Reporter äußerte sich die Schauspielerin anlässlich ihres neuen Science-Fiction-Films "Klara und die Sonne" zu dem Thema. In dem Film schlüpft sie in die Rolle einer künstlichen Gefährtin, die einem einsamen, schwer kranken Teenager zur Seite steht. Dennoch ist Ortega sicher, dass es vor allem die Menschen im eigenen Leben sind, die es lebenswert und besonders machen. "Künstliche Intelligenz empfindet keine Liebe, sie weiß nichts darüber. Sie kann neugierig sein. Sie kann es versuchen, aber letztendlich sind es die Menschen, mit denen wir uns umgeben, die das Leben und das Dasein so besonders machen", erklärte sie gegenüber dem Branchenblatt. Die Vorlage für den Film stammt aus der Feder des Autors Kazuo Ishiguro.

Trotz des futuristischen Rahmens geht es Ortega bei dem Film weniger um technologische Fragen als vielmehr um zwischenmenschliche Beziehungen. Ihre Figur Klara gelangt als künstliche Freundin in eine zerrüttete Familie, in der die Kommunikation zu kurz kommt. Wie die Schauspielerin betont, fällt es den Familienmitgliedern schwer, offen miteinander zu sprechen. Im Verlauf der Handlung hilft die Maschine den Angehörigen dabei, die Fehler der anderen anzunehmen und wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, wie Female First berichtet. "In dieser sehr isolierten, dunklen, seltsamen, dystopischen Welt bringt sie sie dazu zurück, die Liebe zu erkennen", schilderte die Darstellerin gegenüber The Hollywood Reporter. Und weiter: "Was in all diesen verschiedenen Jahrhunderten des Menschseins immer wahr gewesen ist und allem zugrunde liegt, ist, dass es immer um Liebe geht und immer um Liebe gehen wird."

Mit Klara schlüpft Jenna in eine für sie ungewohnt optimistische Rolle. Die sogenannte künstliche Freundin soll in einer nicht allzu fernen Zukunft jungen Menschen Gesellschaft leisten und sie durch ihren Alltag begleiten. Die literarische Vorlage lieferte Literaturnobelpreisträger Kazuo Ishiguro, der den Roman 2021 veröffentlichte. Taika Waititi (51) führte bei der Romanverfilmung Regie und stand dazu in engem Austausch mit dem Autor Kazuo Ishiguro. Dieser riet ihm sogar davon ab, sich zu streng an die Buchvorlage zu halten. Stattdessen bestärkte er den Regisseur darin, seine eigenen Ideen einzubringen und der Geschichte eine persönliche Note zu verleihen.

Jenna Ortega bei der Gala-Vorführung von "Klara And The Sun" beim 70. BFI London Film Festival, 2026
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Jenna Ortega, Taika Waititi und Amy Adams bei der New-York-Premiere von "Klara And The Sun" im Crosby Street Hotel
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Jenna Ortega beim Netflix-Event "Wednesday" Emmys FYC im Hollywood Forever Cemetery, Los Angeles, 22. Mai 2026
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Jenna Ortega spielt erstmals eine optimistische künstliche Gefährtin: Wie findet ihr diese Rolle für sie?