"Nichts hilft": Lisa Marie Akkaya spricht über Xavis Tod
Acht Monate ist es her, dass Lisa Marie Akkaya (25) und ihr Ehemann Furkan "Akka" Akkaya (25) ihren Sohn Xavi verloren haben. Der Junge war gerade einmal vier Monate alt, als er im Februar am plötzlichen Kindstod starb. Nun spricht die Influencerin erneut offen über ihren Schmerz und macht deutlich, dass sich daran bis heute wenig geändert hat. Gegenüber Bild erklärt sie, dass die Eltern kein Ritual und keine Strategie gefunden hätten, die den Verlust erträglicher machen würden. "Nichts hilft. Wir leben einfach nur Tag für Tag weiter", erklärt sie. Immer wieder brechen die Erinnerungen völlig unerwartet über das Paar herein, das inzwischen mit seinem fast zweijährigen Sohn Emilio in Dortmund lebt. Lisa beschreibt ihren Zustand in solchen Momenten mit deutlichen Worten: "Bei mir ist es eher so ein Taubheitsgefühl. Ich bin gefangen in den Gedanken und komme nicht raus. Es ist wirklich wie ein Albtraum." Der Verlust sei für sie und ihren Mann nach wie vor kaum zu begreifen.
Als Paar haben die beiden inzwischen wieder zueinandergefunden. Nach Akkas Aussage gegenüber Bild stehen sie mittlerweile wieder auf einer soliden Basis. Den größten Halt gibt den Eltern aber ihr Sohn Emilio, der ihnen jeden Tag einen Grund gibt, weiterzumachen. Wie viel der Kleine für sie bedeutet, fasst Lisa in einem einzigen Satz zusammen: "Ohne Emilio wäre ich nicht mehr hier." In der Dortmunder Wohnung hat die Familie zudem eine eigene Gedenkecke für Xavi eingerichtet. Auf einer Anrichte stehen Fotos, eine Schneekugel und kleine Deko-Hasen – Letztere nicht ohne Grund: Lisa und Akka nennen ihren verstorbenen Sohn liebevoll ihren Hasen. "Wir vergessen unseren Sohn nie", betont die Influencerin. Der Platz in den eigenen vier Wänden soll dafür sorgen, dass Xavi ganz selbstverständlich Teil des Familienlebens bleibt.
Vor der Rückkehr nach Dortmund hatten Lisa und Akka mehrere Jahre in Dubai gelebt. Inzwischen bemühen sich die beiden darum, Emilio trotz ihrer Trauer einen möglichst normalen Alltag zu bieten. Kurz nach Xavis Tod hatten sich beide auf Instagram zu Wort gemeldet und von den dramatischen letzten Momenten berichtet. Akka versuchte damals vergeblich, seinen Sohn wiederzubeleben. "Denkt ihr, für mich war es leicht, die Story zu posten, obwohl ich vor ein paar Stunden vergeblich versucht habe, mein Baby zu reanimieren, ihm ins Gesicht zu schauen und zu wissen, dass er es nicht schafft?", schrieb er. Auch Lisa schilderte ihre Verzweiflung in drastischen Worten: "Ich bin schreiend auf die Straße gerannt, mit meinem toten Baby auf dem Arm, und habe Gott angefleht, mich bitte zu holen, anstatt ihn." Bis heute fühlt sich der Verlust für die Eltern unwirklich an. "Wir haben es bis heute nicht so richtig realisiert", sagt Lisa gegenüber Bild.
























