Ana Ivanovic verschweigt Kids ihre berufliche Vergangenheit
Ana Ivanovic (38) gewährt derzeit ungewohnt private Einblicke in ihren Familienalltag. Im Podcast "(Ne)uspjeh prvaka" sprach die frühere Tennisspielerin mit dem Ex-Fußballer Slaven Bilic über die Erziehung ihrer drei Söhne Luka, Leon und Theo. Die Jungs leben seit rund sechs Jahren überwiegend auf Mallorca und gehen dort auch zur Schule. Besonders überraschend: Ihre eigene Karriere und ihre großen Titel sind zu Hause kaum ein Thema – und das ganz bewusst. "Ich bin das Ganze auf eine Art angegangen, dass ich ihnen nie gesagt habe, was ich einst gemacht habe. Ich bin nie ins Detail gegangen", erklärte sie in dem Gespräch. Ihre Zurückhaltung hat einen bestimmten Grund: Die Sportlerin möchte vermeiden, dass ihre Kinder durch ihre sportliche Vergangenheit unter Druck geraten oder glauben, den Erfolgen ihrer Eltern gerecht werden zu müssen.
Ana legt vielmehr Wert darauf, dass ihre Söhne ihren eigenen Weg finden. Sie sollen frei entscheiden können, welche Ziele sie verfolgen und welchen Beruf sie später ausüben möchten – ganz gleich, ob sie sich für eine sportliche Laufbahn oder einen völlig anderen Bereich entscheiden. "Das wird ihre Entscheidung sein", betonte die frühere Grand-Slam-Siegerin in dem Podcast. Die Leistungen von Mutter und Vater sollen dabei keine Rolle spielen. Ihre eigene Aufgabe sieht sie vor allem darin, den drei Jungs die richtigen Werte mitzugeben und sie bei ihren Vorhaben zu unterstützen. "Wenn ich sie mit den richtigen Werten erziehe, wird es ihnen egal sein, wer ihre Eltern sind oder was sie machen. Weil sie ihre eigene Bestimmung finden werden", erläuterte sie ihren Ansatz. Ob Luka, Leon und Theo tatsächlich Sportler werden, lässt sie offen: "Aber wenn sie an sich glauben, an ihre Werte und an ihren eigenen Weg, dann kann sie nichts von außen beeinflussen."
Während ihre Kinder weitgehend abseits des Rampenlichts aufwachsen, richtet Ana nach der Trennung von Bastian Schweinsteiger (42) ihr eigenes Leben neu aus. Zuletzt zeigte sich die ehemalige Nummer eins der Tennisweltrangliste wieder häufiger in der Öffentlichkeit und wurde unter anderem in Madrid, an der Amalfiküste und in Paris gesichtet. Beim Women's-Legends-Turnier im Rahmen der French Open kehrte sie selbst auf den Tennisplatz zurück – etwa zehn Jahre nach dem Ende ihrer Profikarriere. Auch ihr ehemaliger Trainer Sven Groeneveld betonte kürzlich, welchen hohen Stellenwert die Familie in ihrem Leben einnimmt. "Ich habe sie beobachtet, wie sie in ihr Leben als dreifache Mutter hineingewachsen ist. Und ich bin mir sicher, dass sie eine wundervolle Mutter ist", sagte er gegenüber der Abendzeitung. Und weiter: "Die Verbindung mit ihrer Familie war immer die Grundlage für ihr Wohlbefinden und ihr Glück."
























