Bill Hader packt über Hollywoods brutale Castings aus
Bill Hader (48) blickt wenig positiv auf seine ersten Casting-Erfahrungen in Hollywood zurück. Im Gespräch mit dem Interview Magazine erzählte der Schauspieler, wie belastend die vielen Vorsprechen zu Beginn seiner Laufbahn für ihn waren. Unter anderem kämpfte er um Rollen in mehreren Pilotfolgen. Nach zahlreichen Auswahlrunden musste Bill schließlich noch vor den Verantwortlichen der jeweiligen Sender auftreten. Doch trotz des langen Prozesses blieb der erhoffte Erfolg aus: Die Rollen bekam er am Ende doch nicht. Sein ernüchterndes Fazit: Wer in der Branche bestehen wolle, brauche ein "wirklich dickes Fell", denn der Umgang mit Zurückweisung könne ausgesprochen hart sein.
Eine besonders unangenehme Begegnung hat Bill bis heute nicht vergessen. "Ich erinnere mich an eine Castingdirektorin: Ich sprach für eine Comedy vor, und als ich fertig war, sagte sie: 'Du weißt schon, dass das eine Comedy ist, oder?'", verrät er dem Interview Magazine. Auch die Termine bei den Sendern hätten alles andere als einladend gewirkt. "Es ist das schlimmste Gefühl. Es ist diese seltsame Sache, bei der du in deiner Arbeit offen und verletzlich sein musst, gleichzeitig aber ein wirklich dickes Fell brauchst, weil es brutal ist", betonte Bill weiter. Allgemeine Warnungen vor schwierigen Arbeitsbedingungen hätten das wahre Ausmaß seiner Ansicht nach nicht annähernd beschrieben. "Nein, es ist tatsächlich wirklich brutal", stellt er klar.
Bekannt wurde Bill schließlich als Ensemblemitglied der langjährigen Sketchshow Saturday Night Live. Später war er unter anderem in den Filmen "Superbad", "Nie wieder Sex mit der Ex" und "Dating Queen" zu sehen. Obwohl der Schauspieler mittlerweile über viele Jahre Erfahrungen vor der Kamera gesammelt hat, schaut er sich seine eigenen Auftritte nur ungern an. "Ich mag nicht, wie ich klinge. Ich mag nicht, wie ich aussehe. Es ist einfach peinlich", gestand er gegenüber The Independent.























