König Charles spricht auf Bahamas über seine Sterblichkeit
König Charles III. (77) hat bei einem Termin auf den Bahamas einen überraschend nachdenklichen Moment eingelegt – und dabei ganz offen über seine eigene Sterblichkeit gesprochen. Anlass war sein Besuch im Bonefish Pond National Park, wo der Monarch höchstpersönlich zum Spaten griff und einen Silberknopfbaum pflanzte. Das Gewächs ist an der Küste der Bahamas heimisch und wird auch Silberblatt-Knopfbusch genannt. Mit Blick auf das frisch gesetzte Bäumchen scherzte der König, er würde es in 20 Jahren gern ausgewachsen wiedersehen. Der Royal feiert im November seinen 78. Geburtstag. Die Pflanzung bildete den symbolischen Abschluss eines Rundgangs durch das Schutzgebiet, das für die Natur der Inselgruppe eine besondere Bedeutung hat.
Bei seinem Rundgang durch das Schutzgebiet ließ sich Charles ausführlich über Klimavorsorge, Umweltschutz und die Wiederherstellung des außergewöhnlichen Feuchtgebiets informieren. Besonders beim Pflanzakt zeigte der Royal vollen Einsatz: Er schaufelte Erde über die Wurzeln des jungen Baums und rüttelte anschließend behutsam an den Zweigen, damit sich das Gewächs besser setzen kann – ein Handgriff, den so mancher Hobbygärtner erst nach Jahren beherrscht. Zum Abschluss seines Besuchs enthüllte der britische König eine Gedenktafel. Sie erinnert künftig an seinen Aufenthalt in dem Schutzgebiet. Der Termin verband damit sein langjähriges Engagement für den Umweltschutz mit seiner besonderen Beziehung zu den Bahamas.
Während des Termins erinnerte er sich an seine privaten Reisen auf die Inselgruppe in den 1970er-Jahren. Damals, so der Monarch, seien die Gewässer rund um Eleuthera noch voller Fische gewesen. Auch ein ganz besonderes Kapitel seines Privatlebens spielte sich dort ab: Einen Teil ihrer Flitterwochen verbrachten er und seine erste Ehefrau Prinzessin Diana (†36) im Jahr 1981 auf Windermere Island vor der Küste Eleutheras. Seine Verbindung zu den Inseln ist inzwischen auch eine offizielle – seit 2024 ist Charles Schirmherr des Bahamas National Trust. Die Rolle hat innerhalb der Familie Tradition: Vor ihm hatte sein Vater Prinz Philip (†99) diese Aufgabe über viele Jahrzehnte übernommen. Philip war von 1959 bis zu seinem Rückzug aus dem öffentlichen Leben im Jahr 2017 Schirmherr der Organisation. Charles führt damit auch in diesem Bereich eine Familientradition fort.
























