Vorwürfe: Polizei durchsucht Lagerraum von Thomas Markle Sr.
Mexikanische Einsatzkräfte haben am Samstagnachmittag einen Lagerraum durchsucht, den Thomas Markle Sr. (82) nahe seines früheren Wohnorts Rosarito angemietet haben soll. Die etwa 1,5 mal drei Meter große Einheit im Bundesstaat Baja California wurde abgesperrt, vor Ort war zudem ein Dokument angebracht, das laut Sunday Express wie ein offizieller Durchsuchungsbeschluss aussah. Beamte der Guardia Nacional stellten dem Bericht zufolge einen Computer, mehrere USB-Sticks sowie Kisten mit Fotos, Zeitschriften, Büchern und weiteren Gegenständen sicher. Die Durchsuchung soll im Zusammenhang mit Ermittlungen zu schweren Anschuldigungen gegen den Vater von Herzogin Meghan (45) stehen. Bislang ist jedoch weder geklärt, ob das beschlagnahmte Material strafbare Inhalte enthält, noch ob sämtliche Gegenstände Thomas zugeordnet werden können. Die Vorwürfe sind nicht bewiesen. Für Thomas gilt die Unschuldsvermutung.
Neben den mexikanischen Stellen befassen sich nun wohl auch Ermittler auf den Philippinen und in den USA mit dem Fall. Thomas' Sohn Thomas Markle Jr. (60) hatte in Cebu Anzeige gegen seinen Vater erstattet. Er behauptet, im Haus seines Vaters vier große Kisten mit "Hunderten, wenn nicht Tausenden" Missbrauchsdarstellungen von Kindern entdeckt zu haben. Ein Laptop und weitere Gegenstände werden derzeit forensisch untersucht. Die Behauptungen sind bislang nicht abschließend behördlich bestätigt. Endgültige Ergebnisse sollen erst nach Abschluss der Untersuchungen veröffentlicht werden. Thomas Sr. selbst weist die Vorwürfe entschieden zurück. Gegenüber dem Sunday Express sprach er von "kranken Lügen" und kündigte an, "alles zu tun, was nötig ist, um meinen Namen reinzuwaschen".
Auch Meghan hatte sich bereits in der vergangenen Woche zu den Vorwürfen gegen ihren Vater geäußert. In einem Statement gegenüber The Sun zeigte sie sich tief betroffen: "Ich bin zutiefst erschüttert über die Nachrichten, die in den vergangenen 24 Stunden ans Licht gekommen sind. Meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde." Zugleich erklärte sie, dass sie schon 2018 von Anschuldigungen gegen Thomas erfahren und den Kontakt abgebrochen habe.
























