Brisant: Samantha verteidigt Russell Brand nach Schuldspruch

Brisant: Samantha verteidigt Russell Brand nach Schuldspruch

- Margit Huber
Lesezeit: 2 min
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Nur wenige Stunden nach dem Schuldspruch gegen Russell Brand (51) hat sich Samantha Pressdee öffentlich hinter den Schauspieler gestellt. Sie hatte 2014 bei einer politischen Kampagne mit ihm gearbeitet und bezeichnete das Verfahren auf X als unfair. Dabei wählt sie harte Worte gegen eine der Betroffenen: "Eine Ehefrau ist ohne ihren Ehemann. Drei Kinder sind ohne ihren Vater. Doch alle denken, das wahre Opfer sei ein betrunkenes Groupie, das seinen Freund betrogen hat. Jemand, der lebenslang anonym bleibt und wahrscheinlich eine finanzielle Entschädigung erhalten wird." Samantha erklärt zudem, dass sie nicht automatisch allen Frauen glaube. Sie fragt auch, warum die Betroffene nicht schon früher zur Polizei gegangen sei. Ihr Fazit: "Ich glaube an das Recht auf einen fairen Prozess. Überzeugt mich davon, dass er fair war!"

Auch Georgina Baillie, eine frühere Partnerin von Russell Brand, wurde von Samantha öffentlich attackiert. Georgina hatte den Comedian zuvor in einem Interview mit 5 News aufgefordert, "das Richtige zu tun" und mögliches Fehlverhalten einzugestehen. Samantha reagierte darauf auf X mit einer weiteren abwertenden Behauptung: "Sie war ebenfalls ein Groupie. Die Art von Frauen, die sich Brand damals an den Hals warfen, verkaufte oft Enthüllungsgeschichten, die größtenteils erfunden waren." Der Schauspieler war am Donnerstag wegen einer Vergewaltigung und dreier sexueller Übergriffe schuldig gesprochen worden. Anschließend kam er in Untersuchungshaft. Das Strafmaß soll am kommenden Montag verkündet werden. Richter Bennathan machte Russell schon klar, dass ihm eine lange Haftstrafe bevorsteht. Laut Daily Express sagte er: "Sie wurden wegen mehrerer Straftaten verurteilt, darunter Vergewaltigung. Die Folge davon ist zwangsläufig eine erhebliche Freiheitsstrafe."

Georgina hatte ihre Haltung gegenüber Russell nach dem Schuldspruch grundlegend geändert. Im Gespräch mit 5 News verlangte sie von ihrem früheren Partner, Verantwortung zu übernehmen, die Wahrheit anzuerkennen und Wiedergutmachung zu leisten. Zuvor hatte Georgina die Verteidigung des Comedians noch mit einer Erklärung unterstützt und lange an ihrem positiven Bild von seinem Charakter festgehalten. Nach dem Schuldspruch zeigte sie sich traurig darüber, dass sie sich in ihm womöglich getäuscht hatte. Öffentlich wurden die Vorwürfe gegen den Schauspieler im Jahr 2023 durch eine Ausgabe der Channel-4-Sendung "Dispatches". Damals fiel es Georgina noch schwer, Russell als aggressiv gegenüber Frauen zu sehen. Sie hatte vielmehr den Eindruck gehabt, dass er Frauen verehrte.

Russell Brand vor seinem Gerichtstermin in London, Februar 2026
Imago
Russell Brand vor seinem Gerichtstermin in London, Februar 2026
Russell Brand verlässt am 21. Oktober 2026 das Southwark Crown Court in London
Getty Images
Russell Brand verlässt am 21. Oktober 2026 das Southwark Crown Court in London
Ankunft von Russell Brand am Southwark Crown Court in London
Getty Images
Ankunft von Russell Brand am Southwark Crown Court in London
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