Es ging wohl lediglich um vier Bretter: Gisele Oppermann (39) hat jetzt erklärt, warum sie in ihrer Wahlheimat Brasilien festgenommen worden war. In einer Fragerunde auf Instagram ging die ehemalige GNTM-Kandidatin näher auf den Vorwurf ein, der gegen sie erhoben wurde. Demnach geht es um den angeblichen Diebstahl von vier Brettern. Die Anschuldigung weist Gisele allerdings entschieden zurück. "Ich habe diese Bretter weder geklaut noch bewegt", stellte sie klar. Warum sie dann sogar die Nacht in der Zelle verbringen musste, erklärte sie ebenfalls: Wegen des Feiertags am Montag sei sie zunächst weder angehört noch befragt worden. Erst am darauffolgenden Dienstag habe man sie einem Gericht vorgeführt. Dort sei sie dann direkt wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
Die Diebstahlvorwürfe gegen Gisele soll ein Mann erhoben haben, bei dem es sich ihren Angaben nach um einen Mieter handelt. Sie hingegen wirft ihm vor, Lügen über sie zu verbreiten und immer wieder die Polizei zu alarmieren. Bei einem vorherigen Streit mit demselben Mann sei zudem ihr Handy stark beschädigt worden, weshalb sie WhatsApp vorerst nicht nutzen könne. Auch finanziell hat der Vorfall für die 39-Jährige Folgen: Nach eigener Aussage sind ihr 24.000 Real an Anwaltskosten in Rechnung gestellt worden, was umgerechnet knapp 3.900 Euro sind. Ihr Vater habe sich von zwei Anwälten unter Druck setzen lassen, die aus ihrer Sicht überhöhte Summe zu begleichen. Sie selbst habe vorher nichts von deren Preis gewusst. Zusätzlich habe ihr Freund auf ihre Bitte hin eine Anwältin engagiert, sodass sie letztlich mit insgesamt drei Anwälten vor Gericht erschienen sei. Die Anwältin habe einen normalen Preis verlangt. Üblich seien laut Gisele 2.000 bis 4.000 Real.
Nach ihrer Freilassung kehrte Gisele in ihre Wahlheimat Jericoacoara zurück. Über Instagram informierte sie ihre Community daraufhin, dass sie wieder zu Hause angekommen ist. Abgeschlossen ist die Angelegenheit für die frühere Dschungelcamp-Teilnehmerin damit aber noch nicht. Gisele hatte bereits angekündigt, den Ablauf ihrer Festnahme von Anwälten prüfen zu lassen und gegebenenfalls gegen das Vorgehen der Polizei vorzugehen. Wie es in dem Fall weitergeht und ob es zu weiteren juristischen Schritten kommt, ist daher noch offen. Zu dem Mieter, den sie für die Anschuldigungen verantwortlich macht, äußerte sie sich bisher nur in ihrer Fragerunde.























