Was ist da nur passiert? Gisele Oppermann (39) musste eine Nacht hinter Gittern in Brasilien durchmachen, wie sie RTL selbst berichtet. Am Abend zuvor hatte sie mit ihrem Mieter gestritten, woraufhin die Polizei gerufen wurde. Die eskalierte Auseinandersetzung war Grund genug für die Behörde, Gisele festzunehmen und in eine Zelle in Bella Cruz zu verfrachten. Die Bedingungen dort beschreibt sie als hart: Ein Bett habe es nicht gegeben, deshalb habe sie die Nacht auf dem nackten Boden verbringen müssen. Als Toilette habe lediglich ein Loch im Boden gedient. Besonders schwer wiegt für das Model, dass ihre 13-jährige Tochter Leni die Festnahme miterleben musste. Das Mädchen sah mit an, wie ihre Mutter abgeführt wurde.
Am nächsten Morgen folgte dann die Erleichterung: Gleich drei Anwälte hatten sich für Gisele eingesetzt. Sie konnten den zuständigen Richter überzeugen, sie wieder freizulassen. Dass sie in diese bestimmte Zelle gebracht wurde, hatte einen Grund. Wie Gisele erzählt, konnten die Behörden nur dort gewährleisten, dass sie nicht mit männlichen Gefangenen in einer Zelle sitzen musste. Das Erlebte und das Vorgehen der Polizei fasst sie im Gespräch mit RTL deutlich zusammen. Sie bezeichnet die Erfahrung als "absolut traumatisierend". Ausgestanden ist die Angelegenheit mit der Freilassung allerdings noch nicht. Die juristische Aufarbeitung des Streits steht noch aus – Gisele ist sich selbst noch nicht ganz sicher, welche konkreten Vorwürfe gegen sie vorliegen.
Schon nach ihrer Festnahme hatte Gisele sich bei RTL gemeldet und ihre Festnahme geschildert. Da sie offenbar keinen Zugriff auf ihr eigenes Telefon hatte, nahm sie über das Handy ihrer Tochter Kontakt zu dem deutschen Sender auf. Sie bat eindringlich um Hilfe. In diesem Zusammenhang erhob Gisele auch schwere Vorwürfe gegen die brasilianischen Beamten: Polizisten sollen sie geschlagen haben. Unabhängig bestätigt wurden diese Vorwürfe allerdings bisher nicht. Gisele behauptete außerdem, dass der Mieter gegenüber der Polizei falsche Aussagen über sie gemacht habe, weswegen sie überhaupt erst festgenommen worden sei.


























