Alte Rede geht viral: Hier schwärmte Meghan von ihrem Vater
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Alte Rede geht viral: Hier schwärmte Meghan von ihrem Vater

- Melina Becker
Lesezeit: 3 min
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Eine Rede, die bereits mehr als zehn Jahre zurückliegt, sorgt jetzt erneut für Gesprächsstoff. Auf der Plattform X macht derzeit ein Video die Runde, in dem Herzogin Meghan (45) zu sehen ist. Die damalige "Suits"-Schauspielerin sprach im März 2015 bei einer Veranstaltung von UN Women in New York und fand dabei lobende Worte für ihren Vater Thomas Markle Sr. (82). "Wir brauchen mehr Männer wie ihn, genauso wie wir mehr Männer wie meinen Vater brauchen, der mich als Elfjährige darin bestärkte, für das Richtige einzustehen", erklärte sie vor dem Publikum. Diese Aussage erscheint heute in einem ganz anderen Licht. Der Vater von Herzogin Meghan, Thomas Markle, ist am Freitag im US-Bundesstaat Florida vorübergehend festgenommen worden. Grund dafür ist eine offizielle Anklage wegen des mutmaßlichen Besitzes von sexuellem Missbrauchsmaterial. Der 82-Jährige bestreitet die schwerwiegenden Anschuldigungen jedoch vehement. Er weist jegliches Fehlverhalten gegenüber Minderjährigen zurück und streitet auch ab, illegale Darstellungen dieser Art besessen zu haben. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt er als unschuldig.

In ihrer damaligen Rede vor den Vereinten Nationen blickte Meghan auf ihre Kindheit zurück, um zu erklären, warum sie ihrem Vater so dankbar war. Als Grundschülerin in Los Angeles stieß sie auf einen Fernsehspot für Spülmittel, den sie als zutiefst sexistisch empfand. Nachdem einige ihrer Klassenkameraden daraufhin spotteten, dass Frauen eben in die Küche gehörten, suchte die junge Meghan Zuflucht und Rat bei ihrem Vater Thomas. "Also ging ich nach Hause und erzählte meinem Vater, was passiert war, und er ermutigte mich, Briefe zu schreiben", berichtete sie bei UN Women. Thomas' Rat folgend wandte sie sich unter anderem an die damalige First Lady Hillary Clinton (79), die Journalistin Linda Ellerbee, die Anwältin Gloria Allred und an das Unternehmen hinter der Werbung. Nach ihren Angaben bekam sie Antworten, und die Formulierung im Spot wurde tatsächlich angepasst. Die aktuellen Vorwürfe gegen Thomas wiegen dagegen schwer. Laut US-Justizministerium fanden Ermittler in zwei Lagerräumen im Großraum Los Angeles, die er jahrelang gemietet hatte, etwa 78 verdächtige Gegenstände, darunter Negative, Dias und Bücher. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Gefängnis.

Spätestens seit der royalen Hochzeit von Meghan und Prinz Harry (42) im Jahr 2018 ist das Tischtuch zwischen der Herzogin und ihrem Vater endgültig zerschnitten. Thomas Markle hat seine Enkelkinder, Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5), bis heute kein einziges Mal zu Gesicht bekommen. Erst im Oktober dieses Jahres machte Meghan öffentlich, dass ihr bereits vor geraumer Zeit Dokumente zugespielt wurden, die besorgniserregende Vorwürfe gegen ihren Vater enthielten. In einer von CBS News verbreiteten Stellungnahme hieß es: "Ich hoffe, dass nun verstanden werden kann, dass trotz der jahrelangen Verzerrungen bestimmter Medien jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu erlauben, nur einen Grund hatten: sie zu schützen." Weiter betonte sie: "Obwohl das Ausmaß dessen, was nun aufgedeckt wurde, abstoßender ist, als man es sich je hätte vorstellen können, ist es meine aufrichtigste Hoffnung, dass der Gerechtigkeit vollständig Genüge getan wird und die Sicherheit und der Schutz unschuldiger Kinder oberste Priorität behalten." Die britische Metropolitan Police hat die Prüfung des Umgangs mit einer Warnung aus dem Jahr 2019 inzwischen an die unabhängige Polizeiaufsicht übergeben. Die Hinweise waren damals zwar an das Büro der Sussexes gelangt, jedoch nicht an die zuständigen ausländischen Strafverfolgungsbehörden.

Herzogin Meghan, Duchess of Sussex, und Prinz Harry besuchen das Himmah Hub in Nottingham
Getty Images
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Thomas Markle Sr., Vater von Herzogin Meghan
Thorpe/MEGA
Thomas Markle Sr., Vater von Herzogin Meghan
Herzogin Meghan bei ihrer Rede in Genf
Getty Images
Herzogin Meghan bei ihrer Rede in Genf
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