Mit einem unangekündigten Erscheinen in Manhattan hat Prinz Harry (42) am Montagabend die Blicke auf sich gezogen. Der Herzog von Sussex wurde im geschichtsträchtigen Lotte New York Palace, einer der renommiertesten Luxusunterkünfte der Metropole, gesehen. Laut einem Bericht des Magazins People nahm der Royal im prunkvollen Gold Room an der Seite eines Begleiters Platz. Ein Sprecher des Prinzen bestätigte gegenüber dem Blatt, dass Harry aus beruflichen Gründen in die US-Metropole gekommen war. "Der Herzog hatte in New York eine Reihe von Treffen, bei denen es um neue Geschäftsmöglichkeiten und Partnerschaften ging", erklärte er. Was genau besprochen wurde und mit wem Harry verhandelte, ist bislang allerdings nicht bekannt. Konkrete Einzelheiten zu den geplanten Vorhaben wurden nicht genannt. Stattdessen hieß es, weitere Informationen würden zu gegebener Zeit folgen.
Lange blieb Harry nach seinem Abstecher in den Big Apple nicht in den USA. Bereits am Mittwoch war er wieder in Großbritannien: Im Londoner Stadtteil Greenwich besuchte er die Wanderlust Reader Travel Awards. Im Gepäck hatte der zweifache Vater eine wichtige Ankündigung: Er gab offiziell bekannt, dass sich das renommierte Reisemagazin Wanderlust seiner Initiative Travalyst anschließt. Das Projekt war von Harry bereits 2019 ins Leben gerufen worden, um ein umweltbewussteres und nachhaltigeres Reisen voranzutreiben. Ob diese neue Kooperation bereits Gegenstand seiner vorherigen Gespräche in Manhattan war, ist nicht bekannt. Offen bleibt auch, was aus einem weiteren möglichen Projekt wird. Im August hatte Harry bei einer Gesprächsrunde des Independence Fund in Washington von einer kommerziellen Initiative für ehemalige Soldaten gesprochen. Diese solle die Veteranen "wirklich wertschätzen, statt von ihnen zu erwarten, dass sie sich ehrenamtlich engagieren". Ob das Vorhaben bei den Terminen in New York eine Rolle spielte, ist unklar.
Hinter den Kulissen hat sich das Leben des Prinzen in den vergangenen Monaten grundlegend gewandelt. Ende August packten er, Herzogin Meghan (45) und die beiden Kinder, Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5), ihre Koffer und kehrten dem sonnigen Kalifornien den Rücken, um sich wieder in Großbritannien niederzulassen. Ihren amerikanischen Landsitz behielten die beiden allerdings. Da er seine Zelte in den USA nicht komplett abgebrochen hat, pendelt Harry weiterhin regelmäßig über den Atlantik. Zuletzt machten unbestätigte Berichte die Runde, wonach das Paar mit Geldsorgen zu kämpfen habe und der Prinz nach neuen beruflichen Möglichkeiten suche. Dazu, ob die Kosten für die zwei Wohnsitze tatsächlich finanziellen Druck verursachen, haben sich die Sussexes selbst nicht geäußert. Schon am kommenden Dienstag steht für Harry und Meghan ein wichtiger Termin an: Sie reisen nach Brüssel. Es ist ihre erste gemeinsame Auslandsreise seit dem Umzug. Dort wollen sie das Lost Screen Memorial eröffnen, das an Kinder erinnert, die im Zusammenhang mit schädlichen Auswirkungen sozialer Medien gestorben sind. Zudem möchten sie sich für einen besseren Schutz Minderjähriger im digitalen Raum einsetzen.























