Auch Eltern anwesend: Marius Borg Høiby zu Hause angegriffen

Auch Eltern anwesend: Marius Borg Høiby zu Hause angegriffen

- Malin Friedrich
Lesezeit: 2 min
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Schock auf Skaugum: Marius Borg Høiby (29) soll in der Nacht auf Freitag in seinem eigenen Zuhause angegriffen worden sein. Wie das norwegische Magazin Se og Hør berichtet, machte sich ein unbekannter Mann zunächst an der Haustür zu schaffen. Er soll dagegen getreten und geschlagen haben. Anschließend habe sich der Fremde Zugang zu dem Haus verschafft und Marius gestoßen. Das Zuhause des Sohnes von Königin Mette-Marit (53) liegt auf dem königlichen Anwesen Skaugum. Besonders brisant wird der Vorfall durch die Umstände vor Ort: Zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Einbruchs und der Attacke sollen sich auch seine Mutter sowie sein Stiefvater, König Haakon VIII. (53), auf dem Gelände befunden haben. Wer der Unbekannte ist und wie er auf das Anwesen gelangen konnte, wurde bislang nicht bekannt.

Marius' Anwalt Alexander Greaker äußerte sich gegenüber dem Newsportal zu dem Vorfall und machte deutlich, wie sehr dieser seinem Mandanten zugesetzt hat. "Es ist offensichtlich sehr ernst und äußerst unangenehm, im eigenen Zuhause aufgesucht zu werden. Es ist ein Ort, an dem man sich sicher fühlen können sollte, und in der Situation, in der sich Marius derzeit befindet, ist leicht nachzuvollziehen, dass er dies als sehr unangenehm und unsicher erlebt hat", erklärte der Jurist. Laut seinem Anwalt sei Marius besonders erleichtert darüber gewesen, dass die Polizei so schnell vor Ort war. Für ihr rasches Eingreifen habe er sich entsprechend dankbar gezeigt. Eine offizielle Stellungnahme zu dem nächtlichen Vorfall steht bislang jedoch noch aus.

Der Vorfall trifft Marius in einer ohnehin angespannten Phase. Gegen den Sohn von Mette-Marit war zuletzt Untersuchungshaft bis zum 30. November angeordnet worden. Dagegen setzt er sich juristisch zur Wehr und hat deshalb den Obersten Gerichtshof Norwegens eingeschaltet. Neben Alexander, der sich zu dem Angriff äußerte, gehört Daniel Storrvik zu seinem Verteidigerteam. Die beiden Verteidiger legten Beschwerde gegen den Beschluss des Berufungsgerichts Borgarting ein, das eine Freilassung von Marius zuvor abgelehnt hatte. Einige Details des Falls möchten die Anwälte allerdings bewusst nicht öffentlich machen. Sie begründen das mit Rücksicht auf die Privatsphäre und die Gesundheit ihres Mandanten. Ob das höchste Gericht des Landes der Beschwerde stattgibt, ist bislang offen.

Marius Borg Høiby und Mette-Marit von Norwegen
Getty Images
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Marius Borg Høiby bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo
Getty Images
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König Haakon und Königin Mette-Marit bei der Trauerfeier für Prinzessin Astrid in Oslo
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