Thomas Markle Sr. (82) ist in den USA festgenommen worden. Das geht unter anderem aus einem Bericht der Daily Mail hervor. Laut dem Blatt nahmen Beamte des FBI den Vater von Herzogin Meghan (45) in seinem Seniorenwohnheim in Lakeland im Bundesstaat Florida fest. Ihm wird vorgeworfen, Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs besessen zu haben. Bewiesen sind die Anschuldigungen bislang nicht, für Thomas gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. Laut dem Portal gingen der Festnahme Funde an mehreren Orten in Mexiko und auf den Philippinen voraus, die mit dem früheren Lichttechniker in Verbindung gebracht werden. Thomas weist die Vorwürfe zurück und bestreitet jegliches Fehlverhalten entschieden. Seit Jahren hat der Vater keinen Kontakt zu seiner berühmten Tochter, die mit Prinz Harry (42) verheiratet ist.
Nach eigenen Angaben hatte die Zeitung nur wenige Tage vor dem Zugriff selbst US-Behörden eingeschaltet. Die Zeitung meldete verdächtiges Material in einem Lagerraum nahe Rosarito in Mexiko, wo Thomas früher gelebt hatte. Diesen soll er seit 2017 angemietet haben. Mexikanische Ermittler durchsuchten das Lager daraufhin und stellten unter anderem einen Computer, USB-Sticks, VHS-Kassetten und Magazine sicher. Auch weitere mögliche Beweisstücke wurden beschlagnahmt. Der richterliche Beschluss für die Durchsuchung zielte auf mutmaßliches Kindesmissbrauchsmaterial ab. Zudem ging es um den Verdacht des Menschenhandels in besonders schwerer Form. Thomas stritt die Vorwürfe gegenüber dem Blatt ab: "Ich hatte keine Lagerräume in Rosarito!" Auch Anschuldigungen rund um sein früheres Zuhause auf den Philippinen wies er zurück. Er bezeichnete die Vorwürfe als "kranke Lügen" seines Sohnes Thomas Markle Jr. (60).
Auf den Philippinen laufen weiterhin Untersuchungen zu Datenträgern aus Thomas' ehemaligem Haus in Cebu. Wie die örtliche Polizei mitteilte, hatte Meghans Bruder den Behörden drei Speicherkarten und ein Handy übergeben. Darauf seien explizite Aufnahmen von minderjährigen Jungen und Mädchen entdeckt worden. Wem die Geräte tatsächlich gehörten, wurde bislang nicht offiziell bekannt gegeben. Offen ist auch, wie die Inhalte auf die Datenträger gelangten und wer dafür verantwortlich ist. Herzogin Meghan meldete sich angesichts der Vorwürfe zu Wort. Sie sei "zutiefst erschüttert über die bekannt gewordenen Nachrichten", zitiert das Portal die Herzogin. Ihre "Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde". Meghan und ihr Vater gehen seit Jahren getrennte Wege.
























