Keira Knightley (41) kann von den Kampfszenen in der Netflix-Serie "Black Doves" offenbar gar nicht genug bekommen. In der zweiten Staffel schlüpft die Schauspielerin erneut in die Rolle der Mutter, Ehefrau und Profispionin Helen Webb. Gleich zu Beginn gerät ihre Figur gemeinsam mit Neuzugang Ambika Mod in einen Kampf. Ambika verkörpert die Black-Doves-Agentin Laila. Beim Serienlaunch im Zentrum Londons erklärte Keira gegenüber Press Association, weshalb gerade diese Actionmomente für sie den Reiz der Show ausmachen: "Ich glaube, es war wichtig, dass die Kampfszenen ein wesentlicher Teil der Serie sind. Das Seltsame an den Kampfszenen und die Tatsache, dass Helen Webb die Frau des Premierministers ist und dann loszieht und viele Menschen ermordet. Ich glaube, das ist die Freude an der Serie." Damit setzt die neue Staffel schon zum Auftakt auf reichlich Action und eine bizarre Inszenierung.
Für die Szene standen Keira und Ambika vor einer großen Herausforderung: Ihre Figuren sollten zahlreiche Gegner ausschalten, ohne dabei ihre Frisuren oder Kleidung zu ruinieren. Auch Blutspuren durften nach dem Kampf nicht auf ihren Outfits zu sehen sein. "Ich habe sie geliebt, als ich sie gelesen habe, und es hat großen Spaß gemacht, mit Ambika herauszufinden, wie wir es schaffen, so viele Menschen zu töten, ohne dass auch nur unsere Kleidung oder unsere Haare durcheinandergeraten oder Blut auf unsere Kleidung kommt oder irgendetwas", schwärmte Keira gegenüber Press Association und fügte hinzu: "Es war unglaublich. Ich glaube, genau das macht den Spaß daran aus."
Helen führt in der Serie bereits seit zehn Jahren ein actionreiches Doppelleben. Nach außen ist sie eine engagierte Mutter und die Ehefrau des Politikers Wallace. Im Verborgenen gibt sie seine Geheimnisse jedoch an die Organisation Black Doves weiter. In Staffel zwei wächst der Druck auf die Spionin, denn ihr Mann bereitet sich darauf vor, als neuer britischer Premierminister in die Downing Street 10 einzuziehen. Zugleich kehrt Ben Whishaw (46) als Auftragskiller Sam Young zurück. Keira fasziniert an der Geschichte vor allem, dass die Figuren gegensätzliche Seiten in sich vereinen und immer wieder in bizarre Extremsituationen geraten. Gegenüber Press Association erklärte sie: "Ich glaube, für mich handelt die Serie von diesen komplexen Wesen und davon, dass Menschen viele verschiedene Personen zugleich und viele verschiedene Versionen ihrer selbst sein können. Ich glaube, das stimmt auch im echten Leben, hoffentlich nicht auf so extreme Weise, aber hier wird dieses Konzept bis ins Extrem getrieben, und ich glaube, genau das gefällt mir daran."
























