Sylvie Meis (48) steht vor einer ganz neuen Herausforderung: Sie übernimmt eine Hauptrolle in der Impro-Dramedy-Serie "Die Friesenjunkies". Dort steht sie zum ersten Mal in einer Hauptrolle vor der Kamera. Dabei zeigt sie sich ihren Fans von einer ungewohnten Seite, wie sie jetzt im Interview mit spot on news verriet. Sylvie spielt Madison, eine erfolgreiche Frau, die von Medikamenten abhängig ist. Madison begibt sich nicht zum ersten Mal in die Promi-Entzugsklinik Isebek. Die Figur habe ihr emotional einiges abverlangt, erzählte die Niederländerin. Besonders die ernste Thematik rund um Sucht und das Drogenmilieu sei so weit von ihrem Leben entfernt, dass sie wirklich hart daran arbeiten musste, sich mit ihrer Figur zu identifizieren. Vor allem eine intensive Therapieszene habe ihr gezeigt, wie viel schauspielerisches Können in ihr steckt. Alle Folgen sind bereits in der ARD Mediathek abrufbar, während die Show am 13. und 14. November spätabends im Ersten läuft.
Die Besonderheit der Serie liegt im Skript: Es gibt nämlich kein ausformuliertes Drehbuch für die Show. Als Darstellerin musste Sylvie die Kontrolle abgeben und spontan auf das reagieren, was ihr ihre Co-Stars lieferten. Beim Improvisieren sei sie nie um eine Reaktion verlegen gewesen. Die Therapieszene war zwar von Anfang an als emotionaler Höhepunkt eingeplant. Wie genau sie ablaufen würde, ergab sich aber erst beim Spielen. "Diese Szene war wirklich heftig, und ich muss sagen, dass ich selbst nicht wusste, dass so etwas in mir steckt", erzählte Sylvie. Am Ende der Sitzung kommt es zu einem leidenschaftlichen Kuss mit Stephan Luca, der in der Serie Roland spielt.
Es war nicht Sylvies erster Filmkuss. Routine seien solche Momente für sie aber trotzdem nicht, da sie nur selten schauspielere. Damit sich alle Beteiligten wohlfühlten, wurden die Kussszenen und weitere intime Szenen von Coaches begleitet. Sylvie erzählte auch früher schon, wie sie überhaupt erst dazu kam, diese Rolle zu übernehmen. Tatsächlich wurde sie von den Regie-Zwillingen Emil und Oskar Belton angesprochen und direkt angeworben. Nur wenige Wochen nach der endgültigen Zusage begannen bereits die Dreharbeiten. Völliges Neuland ist die Schauspielerei für Sylvie nicht: Zu Beginn ihrer Karriere stand sie für niederländische Jugendserien vor der Kamera. Danach nahm sie weiter Schauspielunterricht und übernahm später hin und wieder kleinere Rollen.
























