Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) waren beim diesjährigen Remembrance Sunday nicht an der Seite der Royal Family zu sehen. Diese versammelte sich laut Mirror am Sonntag am Londoner Cenotaph, um der gefallenen Soldaten zu gedenken. Aber der Bruder von Prinz William (44) und dessen Frau fehlten, obwohl sie erst kürzlich nach Großbritannien zurückgezogen sind. Statt an der offiziellen Zeremonie teilzunehmen, gedachten der Herzog und die Herzogin von Sussex der Verstorbenen in diesem Jahr im Privaten. Welche Bedeutung der Tag für Harry hat, machte er am Freitag deutlich: In einer bewegenden Botschaft an die Hilfsorganisation Scotty's Little Soldiers würdigte er die verstorbenen Angehörigen von Militärfamilien. Zudem dankte Harry ihnen für ihren Dienst. Er diente selbst zehn Jahre lang in der britischen Armee und war zweimal in Afghanistan im Einsatz.
Harry verfasste ein Schreiben. "Den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen zu bewältigen, lässt einen nicht los, egal wie alt man ist. Wisst, dass ihr nicht allein seid, denn dies ist eine der universellsten Erfahrungen des Menschseins. Scotty's wird euch auf jedem Schritt des Weges begleiten", erklärte er. Der Herzog zog eine Verbindung zu seiner eigenen Zeit als Soldat: "Als ich in der britischen Armee war, bedeutete es alles, zu wissen, dass einem jemand den Rücken freihält." Die Verstorbenen seien weit mehr als eine Uniform oder ein Name. Sie seien geliebte Eltern, Kinder, Geschwister, Partner, Familienmitglieder oder Freunde, die schmerzlich vermisst würden. Allen, die am Gedenkwochenende der Organisation in London teilnahmen, wünschte Harry, dass ihnen das Beisammensein Trost, Stolz und sogar Freude bringe.
Harry und Meghan standen im Jahr 2019 das letzte Mal mit der Royal Family am Cenotaph. Damals besuchten sie außerdem das Festival of Remembrance der Royal British Legion in der Royal Albert Hall. 2020 zogen sich die beiden als arbeitende Royals zurück und siedelten in die USA über. Harrys Bitte, in seinem Namen einen Kranz am Cenotaph niederlegen zu lassen, wurde in der Folge abgelehnt. Das Paar ging somit einen eigenen Weg. Auf dem Los Angeles National Cemetery legten die beiden einen Kranz nieder und schmückten die Gräber zweier Soldaten aus dem Commonwealth mit Blumen. In seinem Essay "The Bond, The Banter, The Bravery: What it means to be British" schrieb er: "Obwohl ich derzeit in den Vereinigten Staaten lebe, ist und bleibt Großbritannien das Land, dem ich mit Stolz gedient und für das ich gekämpft habe."
























