Royalexperte fordert Charles auf, Sussexes "loszuwerden"
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Royalexperte fordert Charles auf, Sussexes "loszuwerden"

- Yasmin Keller
Lesezeit: 3 min
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Royalbiograf Tom Bower (†86) kritisiert König Charles III. (77) scharf. Im Podcast "The Royalist" nannte der Autor den Monarchen "schwach". Anlass ist die Rückkehr von Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) nach Großbritannien. Wie RadarOnline berichtet, fordert der Experte, dass der Palast sich klar von dem Paar trennt. Charles müsse sich dafür entscheiden, die Sussexes "loszuwerden". Außerdem solle er sicherstellen, "dass sie nicht glauben, hier jemals wieder Royals werden zu können". Der Biograf, der unter anderem ein Buch über Meghan veröffentlicht hat, wirft dem König vor, zu nachgiebig zu sein. Trotz der jahrelangen Streitigkeiten innerhalb der Familie habe Charles seinem jüngeren Sohn erneut weitreichende royale Höflichkeiten und Schutz zukommen lassen. Deutliche Grenzen habe er ihm dagegen nicht gesetzt. Bower verlangt deshalb eine unmissverständliche Trennung zwischen dem Palast und den Sussexes. Harry und Meghan hatten ihre Aufgaben als arbeitende Royals bereits vor Jahren niedergelegt, stehen wegen ihrer Verbindungen zum Königshaus aber weiterhin im öffentlichen Fokus.

Mit dieser Meinung steht der Autor nicht allein da. Podcasthost Tom Sykes warf dem König vor, Harry den roten Teppich auszurollen, ihm Schutzfahrzeuge bereitzustellen und ihn wie einen Royal zu behandeln. Dabei stehe der Herzog offiziell gar nicht mehr im Dienst der Krone. Dieses Vorgehen könne zu einer Entscheidung werden, die das Vermächtnis des Königs prägt. Der Biograf stimmte zu. Er erklärte das Verhalten des Königs damit, dass Charles Konfrontationen scheue. Möglicherweise plagten ihn auch Schuldgefühle, weil Harry vor allem nach dem Tod von Prinzessin Diana (†36) nur als "Ersatz" behandelt worden sei. Die Lage zwischen Vater und Sohn bezeichnete er als "großes Chaos". Wegen der ständigen Aufmerksamkeit der Medien lasse sich der Familienstreit heute nicht mehr so verbergen wie früher. Laut dem Bericht hatte Charles in einem Schreiben an Mitarbeiter klargestellt, dass Harry und Meghan keine arbeitenden Royals werden. Sie sollen als "Privatpersonen" behandelt werden. Das Schreiben ging unter anderem an Harrys Team, Militärvertreter und Lord Lieutenants. Gegenüber der BBC zeigte sich das Paar "ein wenig überrascht, nicht vorab darüber informiert worden zu sein". Palastkreise behaupteten dagegen, die Sussexes hätten vorher Bescheid gewusst.

Auch Königin Camilla (79) soll eine erneute Annäherung der Sussexes an das royale Familienleben kritisch sehen. Ein anonymer Palastinsider behauptete im September gegenüber RadarOnline sogar, sie habe ihren Mann vor die Wahl gestellt: sie oder Harry. Eine offizielle Bestätigung des Palastes gibt es dafür nicht. Als möglicher Grund für Camillas Haltung gelten die öffentlichen Angriffe, die Harry in der Vergangenheit gegen seine Stiefmutter gerichtet hat. Auch Meghans Einfluss auf ihn soll dabei eine Rolle spielen. Besonders im CBS‑Interview mit Andersen Cooper im Jahr 2023 rechnete der Prinz mit der Ehefrau seines Vaters ab. Dabei bezeichnete er Camilla unter anderem als "Bösewicht" und als "gefährlich". Außerdem warf er ihr vor, Geschichten über ihn an die Presse weitergegeben zu haben, um ihr eigenes öffentliches Ansehen zu verbessern. Auch Meghans Einfluss auf Harry wurde als möglicher Grund für Camillas ablehnende Haltung genannt.

Prinz Harry und Herzogin Meghan im September 2022
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Herzogin Meghan, Duchess of Sussex, und Prince Harry, Duke of Sussex, besuchen den Himmah Hub in Nottingham
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Die britischen Royals im März 2020
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Wie sollte König Charles eurer Meinung nach künftig mit Prinz Harry und Herzogin Meghan umgehen?