Der nächtliche Zwischenfall bei Marius Borg Høiby (29) hat rechtliche Folgen für den mutmaßlichen Täter. Gegen den Mann, der in der Nacht zum Freitag in die Wohnung des Norwegers auf dem königlichen Anwesen Skaugum eingedrungen sein und ihn körperlich angegangen haben soll, wird strafrechtlich ermittelt. Das berichtet TV 2. Zunächst hatten die Beamten den ungebetenen Gast vor Ort angehalten und ihm einen Platzverweis erteilt. Nachträglich entschieden sich die Behörden, ein Verfahren zu eröffnen.
Polizeianwalt Erlend Hals Bakke bestätigte: "Es wird ein Strafverfahren wegen unbefugten Zutritts und Körperverletzung eingeleitet." Noch am Samstagabend hatte das anders geklungen: Der Mann, der Marius angriff, sei weder angeklagt noch festgenommen worden. Warum sich die Einschätzung der Behörden innerhalb so kurzer Zeit geändert hat, bleibt vorerst offen. Auch die Frage, weshalb das Verfahren nicht bereits in dem Moment eingeleitet wurde, als die Beamten den Mann auf dem Anwesen angehalten hatten, ließ der Polizeianwalt unbeantwortet. Auch Marius' Mutter Königin Mette-Marit (53) sowie König Haakon (53) sollen vor Ort gewesen sein.
Wie es heißt, soll Marius den Eindringling vor dem Eintreffen der Polizei selbst aus dem Gebäude befördert haben. Von dem mutmaßlichen Stoß, den er bei der Auseinandersetzung abbekommen haben soll, erholte er sich direkt. Dass ein Fremder in seinen privaten Wohnbereich gelangen konnte, soll ihn dem Bericht zufolge emotional stark mitgenommen haben. Skaugum ist der Wohnsitz der Kronprinzenfamilie. Marius sitzt auf Skaugum in Untersuchungshaft und trägt eine elektronische Fußfessel.
























