Traurige Nachrichten von den Gebrüdern Ludolf: Wie heute bekannt wurde, starb Günter Ludolf, der Zweitälteste der vier Brüder, mit nur 56 Jahren in seinem Zuhause in Dernbach an einem Herzinfarkt.

Die vier haben sich durch den Verkauf von gebrauchten Autoteilen aus Schrottautos ein Millionenvermögen erwirtschaftet und so auch die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen. Seit einigen Jahren sind sie von dem Sender DMAX mit ihrer Doku-Serie nicht mehr wegzudenken. Besonders interessant war die Sendung auch wegen ihres unfreiwillig komischen Humors, denn jeder der Brüder hat seinen eigenen, liebenswert-verqueren Charakter. Während Uwe, Manfred und Peter stets ausgelassen für Unfug sorgten, zog sich Günter jedoch schon immer zurück – er übernahm freiwillig die Kundenbetreuung und den Telefondienst am Kaffeetisch, während die anderen sich um das Handwerkliche kümmerten.

Bruder Peter gab ein kurzes Statement gegenüber der Rheinzeitung ab, indem er sagte: „Er saß in seinem Stuhl und wirkte friedlich.“ Günter soll täglich zehn bis zwanzig Tassen starken Kaffee getrunken und starker Raucher gewesen sein. Schon kürzlich sei er bei Dreharbeiten einmal gesundheitlich angeschlagen gewesen. Ärzte rieten ihm bereits, besser auf seine Gesundheit zu achten.

Günter soll nach der Scheidung von seiner Frau, mit der er einen 17-jährigen Sohn hat, an Depressionen gelitten und deshalb das Haus nur noch ungern verlassen haben. Auch in der Sendung sah man ihn meist nur nachdenklich am Tisch sitzend. Unsere herzliche Anteilnahme in dieser schweren Zeit gilt den drei Brüdern. Wie es jetzt mit dem Familienschrotthandel weitergeht, ist noch nicht bekannt.


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