Sarah Tkotsch (23) verließ im letzten Jahr die Erfolgsserie Gute Zeiten Schlechte Zeiten, um mit ihren jungen Jahren dem Soapfluch zu entkommen- Sarah wollte nicht auf die Teenie-Rolle Lucy Cöster festgeschrieben werden: „Ich bin erst 23 ,ich will mich nicht so früh auf diese Art der Arbeit festlegen. Das war der einzige Grund.“ So widmete Sarah sich neuen Schauspielprojekten und aktuell einer ganz besonderen Sache. Wie wir berichteten, schrieb sie zusammen mit der Autorin Wilma Bögel (31) einen Ratgeber für Teenager, der informativ, unterstützend, aber auch unterhaltsam sein soll.

Gegenüber Promiflash verrieten Sarah und Wilma die interessantesten Passagen. Es geht nicht nur um Pickel, Cliquenstress und Zoff mit Mama. Wie große Schwestern besprechen die beiden Autorinnen offenkundige Ekel- oder Tabuthemen, wie die Menstruation, Drogen oder auch ausgefallenere Sexualpraktiken. Auch mögliche Notlagen und Unangenehmes werden in „Ich bin dagegen - und das aus Prinzip“ thematisiert. Sarah erzählt: „Ich finde den Teil über Analsex am besten. Das ist mein absoluter Lieblingstext. Wilma gleich so: 'Sarah, das kannst du so nicht schreiben! Das werden die sofort streichen.' Ich wollte aber, dass das drin bleibt und hatte Glück. Ich finde, dass der raue Ton an diesem Punkt absolut angebracht ist, das begründe ich auch an der Stelle im Buch. Die Textstelle war mit einem Kampf verbunden, darum ist es meine liebste. Besonders die ganzen Sex-Sachen, finde ich, haben wir ganz gut geschrieben. Gerade da ist es so schwer, 'nen guten Ton zu finden, dass die Mädchen wirklich auch noch dabei lachen können.“

Aber auch typische Mädchenthemen werden zur Sprache gebracht: 'Titten für den Übergang', 'Wenn an den falschen Stellen Dellen wachsen' oder auch 'Warum sich ältere Jungs besser zum Schwärmen eigenen'. Wilma berichtete im Interview über ein „dunkles“ Kapitel ihrer Jugend: „Die Backstreet Boys - Ich fand sie super und ich war eine von diesen ganz Bescheuerten. Das ganze Zimmer mit Postern und Schnipseln zugekleistert, an der Decke hing noch 'ne amerikanische Flagge und ich hatte ja sogar die gleiche Frisur wie Nick Carter. Da hab ich drauf bestanden!“ Jaja, das dürfte dem einen oder anderen Teenie der 90er Jahre durchaus bekannt vorkommen.

Was sich hinter der 'Reinigungsmaschine der Vagina', dem 'Fahrradfahren' oder der 'Kindergartenlandschaft-Rasur' verbirgt, könnt ihr ab 1. September dann selbst in dem Ratgeber nachlesen.


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