Indira Weis (31) hat ja schon so einiges erlebt. Angefangen hat alles damals bei der Casting-Show Popstars, wo sie sich gegen tausende Bewerber durchsetzen konnte und es in die Band Bro'Sis schaffte. Nach zwei gemeinsamen Jahren trennten sich die Wege von Indira und ihren Bandmitgliedern dann 2003. Musikalisch konnte sie ab da nicht mehr viel reißen. Sie versuchte sich eher im Schauspiel-Business. Zwischen 2007 und 2009 studierte sie in Jerusalem die Tora, lernte Hebräisch und konvertierte zum Judentum. Zuletzt machte sie durchs RTL-Dschungelcamp und ihre Beziehung zu Jay Khan (29) auf sich aufmerksam.

Jetzt war sie in der ARD-Sendung „Entweder Broder – Die Deutschland-Safari““ zu Gast. Darin fährt der Publizist und Jude polnischer Herkunft, Henryk M. Broder (65) mit dem Politikwissenschaftler Hamed Adbel-Samad, einem ägyptischen Moslem, quer durch Deutschland und begibt sich auf Entdeckungstour nach allerhand Neuem. Anstatt in einem TV-Studio sitzend, führt Broder seine Interviews lieber am Steuer seines kunterbunt lackierten Autos. Auch Indira durfte auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Allerdings war dieser Auftritt nicht gerade eine Glanzleistung seitens der Dschungelcamperin. War Broder von seiner Begleitung zu Beginn noch ganz angetan – im Paddelboot erlebte er den Höhepunkt seiner Existenz – bekam seine Begeisterung einen Dämpfer. Da sich dieses Jahr zum zehnten Mal der 11. September jährt, war das natürlich ein großes Thema. Unter dem Episoden-Titel „Guck mal, wer sich da verschwört“ erklärte Indira, wer ihrer Meinung nach hinter 9/11 steckt. „Ich glaube ganz im Ernst, dass die Amerikaner selber dahinterstecken. Weil komischerweise fast keine Amerikaner in den Twin Towers waren.“ Broder erinnert sie daraufhin daran, dass fast 3.000 Menschen in den Trümmern ums Leben kamen. „Ja, aber das waren fast nur Ausländer“, erklärt ihm Indira. Sie habe diese Information von Amerikanern selber.

Auch über Osama Bin Laden hat sie so ihre ganz eigene Theorie, denn schließlich sei der ja von den USA herangezüchtet worden, da müsse man sich nicht wundern, wenn der mal zurückschlägt. Daraufhin stellt sie dann noch klar: „Ich hasse Amerika!“ Wer weiß, vielleicht kommt diese Abneigung ja auch durch die Verhaftung Anfang 2010. Die deutsche Politik ist ihr nicht so ganz geheuer. „Ich glaube ganz fest, dass wir gar nichts machen müssen, weder wählen noch sonst was. Wir haben keinen Einfluss auf irgendwas. Wir werden alle komplett veräppelt. Verarscht. Das ganze Leben ist wirklich nur ein Spiel und wir sind nur die Kandidaten“, so Indira weiter. Zum Abschluss wurde es dann weniger politisch. Broder wollte nochmal auf Nummer sicher gehen und fragte nach ihren Brüsten. „Kann so ein Busen echt sein? Schwerkraft ist der Feind des Busen“, lautet ihre Weis-Heit des Tages.

Am Ende der halbstündigen Sendung findet Hamed dann noch den Playboy, auf dem Indira prangte, in Broders Handschuhfach, mit persönlicher Widmung. „Wir haben uns nochmal getroffen. Ich habe mich geopfert. Ich habe eine Seele gerettet“, gesteht der Publizist. Treffpunkt diesmal das Atomkraftwerk Biblis: Im schwarzen Badeanzug steigt sie aus den Fluten des Rheins. „Sei mir nicht böse, ich hab das gar nicht so gemeint. Gibst du mir noch eine zweite Chance?“, fleht sie. Damit sie nicht friert, wickelt Broder sie flux in eine US-Flagge „ein kleines Geschenk von Obama“ und zieht mit ihr von Dannen. „Ich liebe Amerika“, lässt Indira daraufhin verlauten. Na, dann ist ja alles wieder gut.

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